DIY Klein, aber fein

Veganes Leder – SnapPap

30. Dezember 2015

Vor einiger Zeit bin ich durch Zufall auf SnapPap gestoßen. Ein Material, welches als „veganes Leder“ verkauft wird. Prinzipiell finde ich das einen Widerspruch in sich selber, aber zugegebenermaßen hat es mein Interesse geweckt (oder anders ausgedrückt… ich war einfach wieder einmal neugierig).

SnapPap ist kein Leder, es ist eine Papier-Kunststoff-Mischung. Ich versuche zwar so gut es geht plastikfrei zu leben, aber in diesem Fall mussten dafür keine Tiere sterben. Zudem ist es ohne Pentachlorphenol, PVC oder BPA hergestellt und absolut vielseitig einsetzbar.

Man kann es nämlich bemalen, färben, bedrucken, plotten, prägen, vernähen und vieles mehr. Es ist waschbar und kann sogar in den Trockner… sehr praktisch! Während es ungewaschen eher an Papier erinnert, wird es im gewaschenen Zustand leicht lederartig. Möchte man mit Transferfolie arbeiten, muss es auf alle Fälle vorgewaschen sein. Aktuell gibt es die Farben weiß, hellgrau, hellbraun, dunkelbraun und schwarz.

Gute Ideen, was man damit alles anstellen könnt, findet ihr im #snappap Tagboard. Anscheinend kennt die Kreativität hier keine Grenzen 🙂

Ich habe einmal versuchsweise klein begonnen, weil ich das Material kennenlernen wollte. Erstaunlicherweise ging es sehr gut zu verarbeiten und es sind ein paar Lesezeichen als Mitbringsel für Bücherwürmer entstanden. Einerseits habe ich Webbänder mit Motiven verwendet, die eine Bedeutung für die Beschenkten haben, andererseits habe ich welche im Used-Look gebastelt. Für den Used-Look habe ich gewaschenes SnapPap und Transferfolie verwendet. Dieser erste Versuch mit dem neuen Material hat tatsächlich Spaß gemacht und bald werde ich mich auch an größere Projekte wagen 🙂

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