Nachhaltigkeit

Sommer, Sonne, Sonnenschein

16. September 2016

Ja, ich schreibe jetzt über den Sommer, auch wenn er schon fast vorbei ist… und ja, ich habe mir etwas dabei gedacht, diesen Blogpost gerade jetzt zu schreiben.

Claus Garbe, Präsident der European Association of Dermato-Oncology machte beim Weltkongress für Hautkrebs in Wien einmal mehr darauf aufmerksam, dass Sonnencreme nicht gegen Hautkrebs schützt. Würde man tatsächlich so viel Sonnencreme auftragen, dass sie so schützt, wie auf der Packung angegeben, bräuchte man rund 40 ml! Mal ehrlich… wieviele Fläschen und Tiegel kauft ihr pro Jahr? In meinem Schrank stehen noch immer welche aus dem Vorjahr… mea culpa.

Das fleißige Eincremen stellt also oft nur eine Alibi-Handlung dar. Zusätzlich müssen wir uns noch der Tatsache stellen, dass viele Sonnencremes hormonaktive Substanzen, Parabene, allergieauslösende Duftstoffe, etc. etc. enthalten. Also auch nicht das Gelbe vom Ei.

UV-Kleidung

Dermatologen empfehlen seit längerem als beste Schutzmaßnahme eine UV-Kleidung. Soweit so gut… Pfefferfrau wäre aber nicht Pfefferfrau, wenn man hier nicht noch einmal ein bisschen hinter die Kulissen blickt. Meine Erkenntnis, es ist nicht überall UV-Kleidung drinnen, wo UV-Kleidung draufsteht.

Es existieren verschiedene Zertifizierungen für UV-Kleidung. Die wohl bekanntesten:

  • Europäischer Standard EN 13758-1
  • Australisch-neuseeländischer Standard AS/NZS 4399:1996 (= UPF50+)
  • UV-Standard 801

Lediglich der UV-Standard 801 wird im Neuzustand, in nassem Zustand, in gedehntem Zustand sowie in abgenutztem Zustand geprüft (und hielten dieser Prüfung auch Stand). Kleidung der beiden anderen Standards lässt du am besten neu, ungedehnt und trocken im Schrank hängen… darüberhinaus halten sie nämlich nicht, was sie versprechen.

UV-Kleidung, Testverfahren. Quelle: http://www.hyphen-sports.com/uv-standard.html

UV-Kleidung, Testverfahren. Quelle: http://www.hyphen-sports.com/uv-standard.html

Wenn man es also als Mama gut meint und seinem Spößling zum Schutz eine UV-resistente Kleidung kauft, ist es besser, genau hinzusehen. Beispiel gefällig?

Beschreibung UV-Kleidung für Kleinkinder Quelle: http://www.lidl.de/de/lupilu-kleinkinder-jungen-uv-schutz-badebekleidung/p196260 (19.11.2016)

 

 

 

 

 

 

Ein bisschen Schutz ist besser, als keiner?

Ja, das mag durchaus sein. Was ich mir aber als Konsumentin wünsche, ist, diese Entscheidung bewusst treffen zu können. Die Marketing-Abteilungen arbeiten oft sehr gut, die wenigsten hinterfragen diese Angaben/Zertifikate tatsächlich. Und wenn man es tut? Nun ja… das Ergebnis liest du oben 😉

Warum

… schreibe ich jetzt darüber? Ganz einfach, weil der nächste Sommer bestimmt kommt, qualitativ hochwertige UV-Kleidung ihren Preis hat und diese am Ende des Sommers häufig im Abverkauf landet.

In diesem Sinne..http://www.hyphen-sports.com/. ich wünsch dir viel Spaß beim (online)Shoppen und einen wunderschönen Herbst! 🙂

 

Weiterführende Informationen

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/tid-32991/gefaehrliche-braeune-sonnencreme-schuetzt-nicht-vor-hautkrebs_aid_1074802.html

http://derstandard.at/2000043639704/Sonnencreme-schuetzt-nicht-vor-Hautkrebs

http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=100249&bernr=10

http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=95516&bernr=

https://www.test.de/Kleidung-mit-UV-Schutz-Hemd-und-Hut-steht-ihm-gut-1688475-1688586/

http://www.hyphen-sports.com/

 

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1 Comment

  • Reply ambrosia emporion es 5. Oktober 2016 at 22:35

    der beste Schutz vor zuviel Sonne: Leinen und Hanfkleidung, vor ersten Gebrauch in einen Eimer kaltes Wasser in die Sonne, herrausnehmen, im Schatten trocknen lassen, fertig. Leinen und Hanfstoffe sind auf verschiedene Dichte und Gewicht gewebt, man wähle das angenehme.

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