Kochen Rezept

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein…

6. November 2016

Kurz vor meinem 20jährigen Matura-Treffen habe ich in meinem Elternhaus den Fundus meiner alten Schulsachen durchgesehen und Teile davon entsorgt. Beim Stöbern wurden einige schöne Erinnerungen wieder wach. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht! Auf alle Fälle fand ich einen alten Schatz, nämlich die alte Kochmappe… mit einer Vielzahl an Rezepten, die mich an lange, lustige, teilweise zur Verzweiflung bringende Koch(nachmit)tage erinnerten. Ein paar dieser Rezepte habe daraufhin wieder ausprobiert, was die Erinnerungen noch verstärkte. Eine schöne Reise in die Vergangenheit, von der ich in nächster Zeit ein paar Mitbringsel mit dir teilen möchte 🙂

Jourgebäck à la „Schulzeit“

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein… trotzdem zahlt sich frisch gebackenes Brot immer wieder aus 🙂

Seit meinem Versuch werden diese kleinen Weckerl bei uns immer mal wieder gebacken. Es geht schnell, schmeckt lecker und hat für Kinderhände die perfekte Größe. Besonders gut schmeckts beim sonntäglichen Brunch oder – speziell in der Herbstzeit – zu Suppen.

Zutaten

800 g Dinkelvollmehl
40 g Teebutter
0,5 l Milch
1,5 Pkg. Trockengerm
15 g Honig
Salz
Brotgewürz (ich verwende gerne das Bergkräuter-Brotgewürz)

1 Ei zum Bestreichen
Mohn, Sesam, Leinsamen zum Bestreuen

Zubereitung

Mehl, Trockengerm, Salz, Brotgewürz durchmischen. Honig zugeben, Milch und darin geschmolzene Butter mit den trockenen Zutaten mischen (Achtung: Milch darf nur lauwarm sein). Die Masse so lange kneten, bis ein Teig mit seidiger Oberfläche entsteht. Im Bedarfsfall noch etwas Mehl oder Milch zugeben. Zudecken und an einem warmen Ort rasten lassen.

Nachdem Rasten den Teig in kleine Stücke teilen, Rollen formen und Jourgebäck flechten. Eine Anleitung dazu, findest du <hier>.

Erneut rasten lassen, anschließend mit verrührtem Ei bestreichen und – ganz nach Belieben – mit Mohn, Sesam und/oder
Leinsamen bestreuen.

Bei ca. 180°C Ober-/Unterhitze oder ca. 165°C Heißluft backen. Unbedingt eine Schüssel Wasser ins Rohr stellen, dann wird das Gebäck nicht trocken.

Ergebnis

Ja, es ist kein Sauerteig-Rezept, aber es schmeckt uns trotzdem sehr gut und man weiß, welche Zutaten enthalten sind.

Zudem ist es wirklich schnell gemacht… das ist ganz praktisch, wenn sich kurzfristig Besuch ankündigt oder man vergessen hat, Brot einzukaufen (ja, auch das kam schon mal vor 😉 ). Der Geruch von frisch gebackenem Brot zieht dabei durchs Haus… ein Hoch auf offenes Wohnen!

Viel Spaß beim Backen! 🙂

 

Der Beitrag ist auch zu lesen auf Create in Austria.

You Might Also Like

2 Comments

  • Reply Birgit LÖwin.g 7. November 2016 at 18:53

    Wenn das nur halb so gut schmeckt, wie es aussieht, dann muss es schon ganz besonders lecker sein.
    LG Birgit

    • Reply Pfefferfrau 8. November 2016 at 11:05

      Danke! 🙂
      Ja, es schmeckt wirklich! Ich habe auch schon einmal versucht Wurst, Käse, Karottenstücke, etc. direkt in den Teig zu mischen und daraus pikante Muffins zu machen. Das hat dem Junior besonders geschmeckt… wenngleich er anfangs verwundert war, weil die gar nicht süß sind 😉

    Leave a Reply


    *