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Bücherwurm

Gustostückerl

18. Juli 2017
Buchbinden (c) Melanie Mezera

Obwohl mein Hauptarbeitsgerät der Computer ist, liebe ich Notizbücher in allen Farben und Formen. Gerade deshalb freut es mich besonders, dass es mir gelungen ist, die in Wien lebende Mal- und Gestaltungstherapeutin Mag. Melanie Mezera für einen Buchbindeworkshop im Mühlviertel zu gewinnen. Im Rahmen einer Veranstaltung im Mühlviertel Kreativ Haus wird sie ihr Wissen weitergeben und den TeilnehmerInnen zeigen, wie ein man nach allen Regeln der Kunst sein ganz eigenes Unikat in Sachen „Notizbuch“ herstellt. Ein selbst genähter Buchkern, eingearbeitet in einen individuell gestalteten Einband, macht das möglich.

Nur ein Notizbuch?

„In Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit.“ (Thomas Carlyle)

Dieses Zitat trifft auch auf Notizbücher zu. Ein Notizbuch ist für mich definitiv mehr als ein paar leere Seiten. Es trägt dazu bei Erinnerungen festzuhalten, Aufgaben zu organisieren, Pläne zu schmieden und Ideen festzuhalten.

Davon abgesehen kann ein selbstgebundenes Notizbuch als folgendes fungieren:

  • (Ferien)Tagebuch
  • Fotobuch
  • Baby(tage)buch  fürs erste Jahr
  • Bullet Journal
  • und vieles, vieles mehr 🙂

Geschenktipp!

Ja, wir haben erst Mitte Juli… aber Weihnachten wird auch heuer wieder schnell vor der Tür stehen. Alle die gerne selbstgemachtes verschenken können darüber nachdenken, ob nicht ein selbstgebundenes Buch ein schönes und außergewöhnliches Geschenk wäre 🙂

Abschließend noch ein großes DANKE an Melanie Mezera, die trotz Babybauch die benötigte Auswahl an Materialen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu uns nach Freistadt transportiert. Daraus werden mit Sicherheit wunderschöne Werke entstehen!

Genauere Details zum Workshop findest du <hier>

 

Fotocredit: Mag. Melanie Mezera

Kochen für Planlose

Wenn sich zwei treffen…

22. Mai 2017
Homecookies_02

Die Spargelzeit geht zu Ende, die Erdbeerzeit beginnt… die Homecookies haben unter dem Motto „Spargel trifft Erdbeere“ ein Esstischseminar im MÜK abgehalten. Mit Mama und Schwiegermama im Schlepptau habe ich mir erstmal ein „Esstischseminar“ von der Nähe angesehen. Mittendrin statt nur dabei, war unsere Devise.

Ein zum Thema perfekt passender Tisch hat uns an diesem Abend erwartet. Ganze 17 Personen waren für dieses Esstischseminar angemeldet… Spargel und Erdbeere kommen offenbar gut an 😉

Was ist ein „Esstischseminar“?

Essen und von den KöchInnen lernen steht im Mittelpunkt von einem Esstischseminar. Das Beste… wir haben auch die Rezepte in ausgedruckter Form mitbekommen. Das eine oder andere haben wir herausgeschmeckt, manche Tüpfchelchen auf dem „i“ allerdings erst in den Rezepten entdeckt. Mal ehrlich… hast du schon einmal Knoblauch in Schlagobers aufgekocht? Ich auch nicht, aber ich habe gelernt, warum das Sinn macht 😉

Das Menü

Homecookies_01

Die Homecookies

„Wenn sich zwei treffen“, gibt das eine oft wunderbare Kombination… das gilt nicht nur für Spargel und Erdbeere sondern auch für eine Lehrerin und eine Mitarbeiterin einer Versicherung. Doris Kalchgruber und Christine Baumgartner, sind jahrelange Freundinnen und haben aus Liebe zum Kochen die Homecookies gegründet. Sie veranstalten nicht nur Esstischseminare sondern können auch für Agapen, Buffets und ähnliches gebucht werden. Auch wenn du Leuten einladen, aber nicht kochen möchtest, bist du bei den Homecookies richtig. Sie übernehmen das ganze Programm von der Menüplanung, über den Einkauf bis hin zum Kochen (in deiner Küche). Aufräumen ist übrigens auch im Preis inkludiert 😉

Fazit

Wir haben sehr gut gegessen und viel gelernt. Die Homecookies haben sich – trotz der 17 zu bekochenden Gäste – nicht in der Küche versteckt sondern uns die Rezepte erklärt und uns den ein oder anderen Trick verraten. Ich habe übrigens gar nicht gewusst, wie lecker ganz gewöhnlicher Erdäpfel-Stampf schmecken kann!

Wo sind die Fotos vom Essen?

Tja… ich finde es unhöflich, jemanden einzuladen, um dann bei jedem Gang das Handy zu zücken und loszufotografieren. Nichts desto trotz… es sah verdammt lecker aus und schmeckte auch so 🙂

Noch ein kleiner Tipp…

Die Esstischseminare, die zu verschiedensten Themenschwerpunkten laufend im MÜK stattfinden, können auch verschenkt werden 😉

 

Geschichten, die das Leben schreibt Klein, aber fein

Die Knopfmacherin

23. April 2017
DieKnopfmachering

Ich war wieder unterwegs… diesmal habe ich die Knopfmacherin Sabine Krump in ihrer Knopfstube besucht. Ist das wirklich der Eingang zur Knopfstube? Zögernd habe ich an die Tür geklopft, aber als die Türe aufging war ich schon gefangen in der Welt der Knöpfe. Eine bunte Welt, faszinierend und entschleunigend. Die Knopfstube lädt ein zum Innehalten, Pause machen und bewundern der vielen, vielen Knöpfe.

DieKnopfmacherin_01

 

„Der Knopf ist rund, na und?“

Um ehrlich zu sein habe ich das auch gedacht. Zwirnknöpfe kannte ich lediglich in der weißen Ausführung von Omas Bettwäsche. Bei meinem Besuch habe ich aber erfahren dürfen, welche Geschichten aus früherer Zeit damit verbunden sind. Bereits im 18. Jahrhundert entstanden die ersten Zwirnknöpfe… vielfach auch von Kinderhand. Das Knöpfeln war in der früheren Zeit vielfach eine notwendige Heimarbeit, ein „Nebenverdienst“, um sich das Leben leisten zu können. Maschinell gefertige Knöpfe oder gar Kunststoffknöpfe entwickelten sich erst viel später. Somit war die Herstellung von Zwirnknöpfen eine oft unliebsame Tätigkeit, aber eine notwendige.

Knopf ist nicht gleich Knopf

Ich habe gelernt, dass es bereits früher regionale und ständische Unterschiede bei der Herstellung der Knöpfe gab. Bei der Knopfmacherin fand ich verschiedenste Muster, in vielen verschiedenen Farben. In alten Kästchen mit kleinen und großen Laden, in Bildern, als Bilder, als Wandbehang, als Ketten, als Dekoration auf Accessoires, und und und. In der Knopfstube findet man einen ganz eigenen Flair… ich fühlte mich tatsächlich wie ein Kind auf Entdeckungsreise. Scheinbar hat jeder Knopf eine Geschichte… nein, nicht nur die alten… auch die neu designten und von Sabine Krump entwickelten Knöpfe. Neben Life-Ball-Knöpfen fand ich sogar einen Union-Jack, denn ich gleich für eine liebe Freundin mitnehmen musste 🙂

Einst Handwerk, jetzt Kunst

Die Knopfmacherin Sabine Krump hat es sich zur Aufgabe gemacht, das alte Handwerk des Knöpfelns nicht aussterben zu lassen und daraus eine wahre Kunst entwickelt. Sie hat sich in den vergangenen Jahren viel, vor allem auch historisches, Wissen dazu angeeignet und gibt dieses Wissen in ihren Kursen, ab einer MindestteilnehmerInnenzahl von 4 Personen, weiter.

War die Knopfmacherin immer Knopfmacherin? Nein. Die gelernte Gärtnerin und 2-fach Mama knöpfelt aber bereits seit mehr als 20 Jahren, hat nun ihr Hobby professionalisiert und mit „Der Knopfmacherin“ mittlerweile eine Marke geschaffen. Authentisch tritt sie in ihrer Knopfstube auf, die Zwirnknöpfe finden sich überall auf Kleidung und Accessoires. Man erkennt sofort, sie ist Knöpflerin aus Leib und Seele… und genau diese Begeisterung ist ansteckend.

„Zeit zum Zeithaben“ – Die Knopfstube

Die Knopfstube bietet „Zeit zum Zeithaben“. Eintreten und eintauchen in die Welt der Knöpfe… beim Suchen und Kaufen von Knöpfen, beim Üben in den Kursen oder einfach bei einem lieben Gespräch mit der Knöpflerin. Gemeinsam mit der Gold- und Silberschmiedin Eva-Maria Raber hat Sabine Krump einen kreativen Ort der Begegnung geschaffen.

Du findest die Knopfstube mitten in Pregarten (Kirchenplatz 2). Sie ist donnerstags und freitags von 09:00 – 12 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr sowie samstags von 09:00 – 12:00 Uhr geöffnet.

Die Autorin „Sabine Krump“

Wenn du es nicht schaffst, in der Knopfstube selber vorbeizukommen und dich aber trotzdem für die Kunst des „Knöpfelns“ interessierst, dann empfehle ich dir die Bücher von Sabine Krump. Seit 2011 sind fünf Bücher im Eigenverlag und zwei Verlagsbücher rund ums Thema „Knöpfe“ erschienen.

Zum einen Fachbücher, wie z.B. „Die Knopfmacherin“, welches die Geschichte und Entstehung des (Zwirn-)Knopfes beschreibt. Dort findest du eine Bild-für-Bild-Anleitung zur Erstellung deines ersten eigenen Zwirnknopfes. Dass diese Anleitung gut gelungen ist, zeigen internationale Käufer des Buches, die – obwohl in deutsch verfasst – anhand der Bilder in der Lage sind, das Knöpfeln zu erlernen. Immer wieder trudeln so Bilder von den ersten, selbstgemachten Knöpfen aus aller Herren Länder bei der Knopfmacherin ein.

Zum anderen schreibt Sabine Krump aber auch Kinderbücher, die sich – wie könnte es anders sein – ebenfalls um den Zwirnknopf drehen. Für nächste Woche wird ihr neues Buch „Die Geschichte vom Zwirnknöpfchen“ erwartet. Dieses Kinderbuch ist gemeinsam mit Lois Cordelia, einer Cut-Paper Artistin aus Großbritannien, entstanden. Ich durfte ausnahmsweise einen ersten Blick auf das Cover werfen und bekam einen ersten Einblick in die Geschichte… ich muss gestehen, da bin ich schon ein bisschen stolz drauf 🙂

 

Fazit

Ich wurde in der Knopfstube so herzlich aufgenommen, dass ich deutlich länger geblieben bin, als ich ursprünglich beabsichtigt hatte. Dass Knöpfe faszinieren können hatte ich nicht erwartet… und wurde schnell vom Gegenteil überzeugt.

Wenn dich dieses Thema interessiert, empfehle ich die einen Besuch der Ausstellung „Der Zwirnknopf, altes Handwerk wird Kunst„, welche vom 05. Juli bis September im MÜK-Haus in der Freistädter Samtgasse stattfinden wird. Möchtest du Knöpfe erwerben, kannst du das in der Knopfstube tun oder du kontaktierst die Knopfmacherin Sabine Krump, direkt über Facebook oder ihre Homepage.

 

 

 

 

Unterwegs mit Kind Upcycling

Radfahren lernen leicht gemacht!

21. April 2017
Rennfahrer

Vor ungefähr 1,5 Jahren (mit damals 1,5 Jahren 😉 ) bekam unser Zwerg sein erstes Rad. Ein gebrauchtes, aber schnittiges Laufrad. Obwohl er ein relativ großes Kind ist, mussten wir anfangs ein paar Zentimeter von der Sattelstange abflexen, weil seine Beinchen sonst nicht auf den Boden gereicht hätten. Vielleicht liegt es in den Genen (Opa und Oma fahren gern und viel Rad), hatte er schnell seine Liebe zum (Lauf-)Radfahren entdeckt. Seinen blauen Radhelm am Kopf, mit dem er aussah wie eine kleine blaue Schildkröte, düste er damit durch die Gegend… und der Mama wurde dabei regelmäßig Angst und Bange… die Rennfahrer-Gene hat er wohl auch mitbekommen 😉

Das erste „richtige“ Rad!

Vor kurzem feierte unser – mittlerweile gar nicht mehr so kleiner – Zwerg seinen dritten Geburtstag. Ein Fahrrad, „mit richtigen Pedalen“, stand ganz oben am Wunschzettel. Eigentlich durch Zufall – bzw. auf Empfehlung von Freunden – sind wir bei einem (übertragenen) Woom-Bike gelandet. Wie du weißt, bin ich ein etwas kritischer Geist, aber die Produktphilosophie hat mich überzeugt. Kinderleicht soll es sein und trotzdem Hightech wie bei den Großen?!? Geht das? Ja, das geht!



Was ist so besonders daran?

Seit einer knappen Woche parkt ein Woom 2 in unserer Garage (und musste auch über die Osterfeiertage mit zu sämtlichen Verwandtschaftsbesuchen). Perfekte Ergonomie und durchdachte Sicherheitsfeatures sind bei Woom-Bikes tatsächlich mehr als Marketingslogans. Der Rahmen ist besonders leicht, es ermöglicht einen aufrechte Sitzposition und die zwei Bremshebel (Rücktritt war gestern!) für kleine Hände sind leicht bedienbar. Die Mama war übrigens beruhigt, dass die Vorderbremse deutlich strenger eingestellt ist als die Hinterbremse 😉

Besonders wichtig auch der Lenkeinschlagbegrenzer (oder wie ich es anfangs nannte, „das schwarze Ding da an der Gabel“), der seinen wesentlichen Teil für unfallfreies Fahren beiträgt. Ganze 5,3 Kilogramm wiegt die blaue Rennmaschine (plus ein paar Gramm für den Fahrradständer).

Erste Fahrversuche

Das Gleichgewicht zu halten war für unseren Laufrad-Profi kein Thema mehr… das Aufsteigen mit Pedalen führte allerdings anfangs zu leichten Verwirrungen. Im Stand beide Füße auf die Pedale? Keine gute Idee… die schnelle Erkenntnis des Tages.

Nachdem Mama und Papa ihre Hausübungen gemacht haben (die Woom-Homepage gibt gute Tipps zum Erlernen des Radfahrens), war nach 15 Minuten alles geritzt… unser Kleiner Rennfahrer düste durch die Gegend. Weitere 15 Minuten später schaffte er es auch alleine aufzusteigen und wegzufahren.




Statt der Bremse mussten in den ersten Tagen weiterhin – à la Laufrad – die Turnschuhe herhalten. Mittlerweile hat er aber auch das schon ganz gut im Griff.

Ich habe nie und nimmer damit gerechnet, dass unser Zwerg so schnell Radfahren lernt und – wenn ich ihm zusehe – wechseln sich Stolz und leichte Anflüge von Panik ab. Er fährt tatsächlich… und fährt und fährt und fährt. Bis dato zum Glück ohne gröbere Vorkommnisse. Einzig die Schienbeine waren in den ersten Tagen fast so blau wie sein Rad, aber auch das gehört schon beinahe wieder der Vergangenheit an.

Was ist sonst noch besonders am Woom-Bike?

Woom ist auf Kinderfahrräder spezialisiert und deckt damit vom Laufrad bis zum rund 14-jährigen Jugendlichen alle Altersklassen ab. Neben der oben bereits genannten Ergonomie und Sicherheitsfeatures (genaue Details dazu findest du auf der Woom-Homepage) finde ich die Idee des „mitwachsenden Bikes“ genial. Woom bietet ein upCYCLING-System an, bei dem 40 % des Kaufpreises retourniert und für das nächstgrößere Rad angerechnet werden (Hand aufs Herz… nur zufriedene KundInnen wollen ein weiteres Rad der gleichen Marke… Zufriedenheit steht also im Fokus). Die zurückgegebenen Bikes werden aufbereitet und sind ausschließlich in Wien wieder zu kaufen. Tolle Idee, oder?!?

Wo kannst du die Bikes kaufen?

Die Bikes bekommst du bei ausgewählten Händlern in den Bundesländern und im Internet. Wenn du die Größe deines Kindes weißt (und davon gehe ich aus), kannst du bedenkenlos im Internet bestellen und musst dich auch nicht mit Zoll-Angaben auseinandersetzen. Der Zusammenbau ist übrigens genau so gut durchdacht wie der Rest. Ratz-fatz und das Bike ist einsatzbereit… wer will schon lange auf seinen Rennflitzer warten!?! Richtig… niemand!

Fazit

Wir sind begeistert… „kinderleicht radfahren“ ist tatsächlich möglich und dem aktuellen Woom 2 wird mit Sicherheit auch ein Woom 3 folgen! 🙂



woom - kinderleicht Radfahren


Dieser Artikel enthält Partnerlinks von Woom. Wenn du über diese Links einkaufst, unterstützt du Pfefferfrau. Dein Einkauf läuft selbstverständlich ab wie immer 😉




Unterwegs mit Kind Upcycling

Das hat Flair!

18. April 2017
Location_Flairmarkt_Hipphalle

Du bist ein kritischer Konsument? Du bist der Meinung, dass nichts alles gleich weggeworfen werden muss? Dann geht es dir vermutlich so wie den mittlerweile mehr als 30 AusstellerInnen des Gmundner F(l)airmarktes, der am 20. Mai 2017 bereits das zweite Mal stattfinden wird.

Was bitte ist ein F(l)airmarkt?

Erstens, eine geniale Idee, zweitens ein Markt mit Flair und drittens fair erzeugte Produkte. Das Ziel des F(l)airmarktes ist die Interaktion von KünsterInnen und KonsumentInnen zu fördern. Etwas Besonderes, in Zeiten, wo Gekauftes oft nur einen Klick entfernt ist. Das Flair bietet die tolle Gmundner Hipp-Halle… schau dir die Fotos an und du weißt, was ich meine 🙂

Die präsentierten und zum Verkauf stehenden Produkte entwickeln sich mit viel Herzblut der ProduzentInnen. Das ist nämlich eine der Hauptzutaten der qualitativ hochwertigen und oftmals sehr originellen Einzelstücke bzw. Kleinserien. Der Fokus liegt hier ganz klar auf Recycling und Upcycling. Ich finde es schön, wenn alten, gebrauchten Dingen neues Leben eingehaucht wird. Dabei entstehen oft ganz besondere Gustostückerl (siehe auch meinen letzten Blogpost „G’spechtlt„).

Wer organisiert dieses Event?

Eva Fernbach, die unter dem Label eva-k arbeitet, organisiert dieses Event in Zusammenarbeit mit dem KUNST:RAUM Gmunden. Und genau hier schließt sich der Kreis… ich habe nämlich Evas Werke in Linz entdeckt und versuche sie für den ein oder anderen Workshop bei uns im MÜK zu gewinnen. Deshalb an alle Interessierten: Nach Gmunden fahren, anschauen und fleißig Werbung für das schöne Mühlviertel machen! 😉

Wer ist dabei?

Am F(l)airmarkt findest du AusstellerInnen aus der Region Gmunden sowie aus Linz, Steyr und Wien.

Unter anderem:
http://www.salon-buntspecht.at (Genau! Das ist der von „G’spechtlt„!)
http://www.eva-k.at
http://www.ingridthallinger.at
http://www.atelierschnittig.com

Wenn du mehr wissen möchtest, besuch‘ doch den F(l)airmarkt schon vor dem 20. Mai auf der dazugehörigen Facebook-Seite.

Mit Kind und Kegel?

Von 14:00 -18:00 Uhr vom Eltern-Kind-Zentrum Altmünster dem Nachwuchs vermittelt, dass man aus Abfall tolle Sachen basteln kann. Für alle anderen gibt es die Gelegenheit defekte Elektrogeräte unter Anleitung zu zerlegen und zu reparieren. Pack deine alte Kaffeemaschinen, Nähmaschinen, Lampen und mehr ein und lerne, unterstützt durch Otelo, wie man sie wieder fit bekommt 🙂

Ist die Pfefferfrau auch dort?

Leider nein… an diesem Nachmittag löse ich nämlich das Muttertagsgeschenk für Mama und Schwiegermama ein (was es ist wird an der Stelle nicht verraten… Details gibt es nach dem 20. Mai 😀 ).

Ansonsten wäre ich dabei und würde mit meiner Kamera durch die HIPP-Hallo bummeln. Ich hoffe aber, dass der zweite F(l)airmarkt so viel Erfolg wird, dass er auch 2018 wieder stattfindet… und dann steh‘ ich in der ersten Reihe 🙂

Klein, aber fein Upcycling

G’spechtlt

11. April 2017
Salon_Buntspecht_01

Nachdem ich schon hunderte Male beim Salon Buntspecht in der Linzer Herrenstraße vorbeigegangen oder -gefahren bin, habe ich es heute endlich einmal geschafft, mich darin umzusehen. Die Illustratorin und Grafikerin Elle Ecker hat sich ganz spontan meiner angenommen und mir alle Fragen geduldig und ausführlich erklärt (ein großes DANKE dafür!).

Der Salon Buntspecht bietet handgemachte Produkte verschiedenster Art, liebevoll gestaltet von ausgewählten österreichischen Künstlerinnen und Künstlern. Du findest dort designte Grußkarten, selbstgemachtes Geschenkpapier, diverse Stempel, Kinderkleidung, selbstgestricktes für Erwachsene und Kinder, Bilder, Taschen, Schmuck und vieles mehr.

Besonders beeindruckt haben mich die vielen Upcycling-Ideen. Etageren aus alten Tellern, Bücher mit „Deckblättern“ aus alten Floppy-Disks, Taschen aus alten Schwimmflügerln und Luftmatratzen… um nur einige zu nennen!

Salon_Buntspecht_02

Belinda Jahn aka Frau Buntspecht bietet übrigens auch Kreativ-Workshops in ihrem Salon an. Das Programm findest du hier. Neben meiner Neugier war das ein weiterer Grund für meinen Besuch. Wer weiß, vielleicht gibts den einen oder anderen Workshop ja auch bald im MÜK-Haus in der Freistädter Samtgasse 😉

Zusammenfassend… wenn du Geschenke für deine Lieben suchst oder dich selber beschenken möchtest, dann bist du im Salon Buntspecht definitiv an der richtigen Adresse 🙂

DIY mit Kind Klein, aber fein Ostern Upcycling

Glückliche Hühner

5. März 2017
Glueckliche_Huehner

Die Faschingszeit ist vorbei, die Osterzeit steht vor der Tür. Bei uns hat die Osterdeko bereits Einzug gehalten… es sind bereits eine ganze Reihe glücklicher Hühner entstanden. Ganz artgerecht gehalten, sitzen sei bei uns auf Schränken und Regalen. Das Beste daran? Wir haben sie selber aus Stoffresten gemacht. Kinder können dabei nämlich ganz gut mithelfen… zum Beispiel beim Ausstopfen oder Beinchen flechten. Wenn sie größer sind, können sie die einfachen Nähte auch schon selber mit der Maschine nähen.

Selber machen?

Warum basteln wir Teile unserer Deko selber? Einerseits macht es Spaß, Dinge selber zu produzieren. Zeit für Mama und Kind, ohne dabei auf die Uhr zu sehen, ist mir im ganzen Alltagstrubel sehr wichtig. Anderseits ist es nachhaltiger und ressourcenschonender, selber aus Resten etwas zu gestalten. Aja… und außerdem sind unsere selbstgemachten Dinge kinder- und haustiersicher 😉

Upcycling statt Spenden?

Für die Hühner kannst du irgendwelche alten Stoffe verwenden… alte Tischtücher, Leintücher, Shirts, Röcke, Jeans, etc. Wohl in jedem Kleiderkasten tummeln sich viele Kleidungsstücke, die nicht (mehr) getragen werden. Sie sind aus der Mode, sie sind zu weit, sie sind zu eng oder sie gefallen einfach nicht mehr. Früher habe ich sie von einem Regal ins andere geräumt und irgendwann sind sie dann in der Altkleidersammlung gelandet. Fürs gute Gewissen…! Seit ich aber weiß, dass gut gemeint nicht unbedingt gut gemacht ist, habe ich eine andere Einstellung zu diesen „Rohstoffen“.

 

Fastenzeit ist für mich auch ein Stück „Konsum-Fastenzeit“. Deshalb gibt es in den nächsten Wochen ein paar Ideen zum Thema „Upcycling“. Eine kleine Bitte an der Stelle: Wenn du gute Ideen hast/kennst, freue ich mich über deine Nachricht oder einen Kommentar am Ende dieses Blogposts 🙂

Hast du so viel Zeit?

Diese Frage ist schnell beantwortet: Nein!

Zeit haben und Zeit nehmen sind für mich schon immer zwei unterschiedliche Dinge gewesen. Dieses Thema hat für mich etwas mit Wertigkeit zu tun und das hat sich – bedingt durch viele Recherchen – in den letzten Jahren ziemlich verändert. Ja, man kann alles kaufen. Ja, es ist weniger Aufwand und ja, meist ist es auch billiger (siehe meinen Blogpost bio…logisch!). Lustiger und sinnhafter ist allerdings Upcycling. Die Erlebnisse des gemeinsamen Gestaltens ist einfach unbezahlbar 🙂

#nachgekocht Rezept vegan

Veganes Schokomousse

25. Februar 2017
20170225_Schokomousse_vegan

In meiner Jugend gab es Kettenbriefe… jetzt gibt es Quergekocht. Ja, im Ernst… funktioniert ähnlich 😉

Letztes Jahr haben wir Quergekocht, das Freistädter Kochbuch von Sascha und Foxi, mit tollen Fotos von Flora Kainmüller, für Freunde als Weihnachtsgeschenk besorgt. Beim Einpacken habe ich kurz durchgeblättert und beschlossen… das müssen wir auch haben. Tja, und als es unsere Freunde ausgepackt haben, sorgte das für einige Lacher… weil auch sie dieses Kochbuch bereits hergeschenkt und ebenfalls beim Einpacken beschlossen haben, es zu kaufen. Das Christkind hatte dieses Jahr ins Schwarze getroffen 🙂

Nach dem Motto #quergekocht #nachgekocht habe ich nun erstmals das vegane Schokomousse als leckere Nachspeise ausprobiert. Pfefferfrau kocht damit erstmals ganz bewusst vegan… wer hätte das gedacht 😉

Zutaten

400 g Seidentofu
200 g vegane Schokolade
50 g Zucker
Rum (bzw. in der Kinderversion… Rumaroma)

Zubereitung

Schokolade im Wasserbad schmelzen, Seidentofu, Zucker, Rum(aroma) gut vermischen und geschmolzene Schokolade zugeben. Ab in die Gläser und für ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.

Anders als im Kochbuch, habe ich keine Fruchtsauce dazu serviert sondern das Mousse mit selbstgemachtem Orangengelee und Orangenfilets serviert. Dieses Jahr ist das Gelee übrigens tatsächlich Gelee geworden und nicht wie im Vorjahr Orangensirup.

Tipp: Wenn du die Kombination von süß und scharf magst, kannst du auch die Bio-Chilisauce „Schokolade“ von der Mühlviertler Chili-Manufaktur – je nach Lust und Laune – entweder unterrühren oder als „Topping“ verwenden.

Noch ein Tipp: Probiere auch unterschiedliche Schokoladen aus… das Ergebnis variiert damit!

Spoiler-Alarm: Das zweite Quergekocht Kochbuch ist gerade in Arbeit… ich bin schon gespannt!

Kochen für Planlose Rezept

Hühnerfleisch süß-sauer

19. Februar 2017
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Vielleicht kannst du dich noch erinnern… im Advent habe ich über das „Mühlviertler Feuerzeug“ geschrieben. Damals habe ich auch Rezepte versprochen. Tja, auch wenn der Blogpost schon eine Weile her ist, habe ich es nicht vergessen! 😉

Zutaten

800 g Bio-Hühnerfleisch
1-2 Pkg Wokgemüste (tiefgekühlt)
1/2 Ananas in Stücken (ggf. aus der Dose)
Bio-Kokosöl

4 EL Apfelessig
3 EL Honig
1 TL Salz
2 EL Sojasauce
1 EL Kartoffelstärke (oder Maisstärke)
2 EL Tomatenmark
1-2 TL Paprikapulver
Bio-Chilisauce nach Belieben (ich verwende meist Zwetschke oder Mango)

Reis
Suppenwürze (Gemüse, ohne Glutamat)

Zubereitung

Hühnerfleisch in Kokosöl im Wok scharf anbraten, anschließend in eine Schüssel geben und beiseite stellen. Gemüse und Ananas im Bratenrückstand anbraten. Fleisch wieder zugeben und etwas ziehen lassen. Für die Marinade Apfelessig, Honig, Salz, Sojasauce, Stärke, Tomatenmark, Paprikapulver und Chilisauce gut verrühren und unter die Fleisch-Gemüse-Mischung heben.

Tipp: In der kindergerechten Version zweige ich einfach einen Teil ab und mische die Chilisauce erst in die Erwachsenenportionen. Als Beilage schmeckt uns am besten Reis.

Ergebnis

Ein schnelles, leckeres und gesundes Essen! Ich mache immer etwas mehr davon, portioniere den Rest und somit haben wir schon das perfekte Mittagessen fürs Büro 🙂

Apfelessig von den Essigmacherinnen und Chilisauce von der Mühlviertler Chili-Manufaktur kannst du übrigens ganzjährig im MÜK-Haus beziehen!

Unterwegs mit Kind Weihnachten

Warten aufs Christkind…

17. Dezember 2016
Kuddelmuddel

Für alle Mamas, Papas, Omas und Opas da draußen… weißt du schon, wie du mit deinen Kindern/Enkeln den 24.12. verbringen wirst? Wie du den Zwergen die Wartezeit auf das Christkind verkürzen kannst? Nein? Dann besuch‘ doch unbedingt das Kuddelmuddel Kindertheater in der Linzer Langgasse!

Worum gehts?

Omas Kekse sind verschwunden? Wer war der Dieb? Kasperl, Seppy, Basti? Oder doch die Hexe und der Zauberer? Vielleicht auch Rudi das alte Rentier? Pfefferfrau spoilert nicht… selber anschaun‘ ist Pflicht! 🙂

Kuddelmuddel-Kindertheater

Übrigens ist das Kindertheater nicht nur in der Adventszeit zu empfehlen. Super freundliches Personal und komplett auf die Jungen und Jüngsten ausgerichtet. Und… liebe Mamas, Papas, Omas, Opas, Onkeln und Tanten… es gibt auch Gutscheine. In diesem Sinne… Schenke Zeit und Erlebnisse, nicht Dinge! 🙂