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DIY

Unterwegs mit Kind Upcycling

Radfahren lernen leicht gemacht!

21. April 2017
Rennfahrer

Vor ungefähr 1,5 Jahren (mit damals 1,5 Jahren 😉 ) bekam unser Zwerg sein erstes Rad. Ein gebrauchtes, aber schnittiges Laufrad. Obwohl er ein relativ großes Kind ist, mussten wir anfangs ein paar Zentimeter von der Sattelstange abflexen, weil seine Beinchen sonst nicht auf den Boden gereicht hätten. Vielleicht liegt es in den Genen (Opa und Oma fahren gern und viel Rad), hatte er schnell seine Liebe zum (Lauf-)Radfahren entdeckt. Seinen blauen Radhelm am Kopf, mit dem er aussah wie eine kleine blaue Schildkröte, düste er damit durch die Gegend… und der Mama wurde dabei regelmäßig Angst und Bange… die Rennfahrer-Gene hat er wohl auch mitbekommen 😉

Das erste „richtige“ Rad!

Vor kurzem feierte unser – mittlerweile gar nicht mehr so kleiner – Zwerg seinen dritten Geburtstag. Ein Fahrrad, „mit richtigen Pedalen“, stand ganz oben am Wunschzettel. Eigentlich durch Zufall – bzw. auf Empfehlung von Freunden – sind wir bei einem (übertragenen) Woom-Bike gelandet. Wie du weißt, bin ich ein etwas kritischer Geist, aber die Produktphilosophie hat mich überzeugt. Kinderleicht soll es sein und trotzdem Hightech wie bei den Großen?!? Geht das? Ja, das geht!



Was ist so besonders daran?

Seit einer knappen Woche parkt ein Woom 2 in unserer Garage (und musste auch über die Osterfeiertage mit zu sämtlichen Verwandtschaftsbesuchen). Perfekte Ergonomie und durchdachte Sicherheitsfeatures sind bei Woom-Bikes tatsächlich mehr als Marketingslogans. Der Rahmen ist besonders leicht, es ermöglicht einen aufrechte Sitzposition und die zwei Bremshebel (Rücktritt war gestern!) für kleine Hände sind leicht bedienbar. Die Mama war übrigens beruhigt, dass die Vorderbremse deutlich strenger eingestellt ist als die Hinterbremse 😉

Besonders wichtig auch der Lenkeinschlagbegrenzer (oder wie ich es anfangs nannte, „das schwarze Ding da an der Gabel“), der seinen wesentlichen Teil für unfallfreies Fahren beiträgt. Ganze 5,3 Kilogramm wiegt die blaue Rennmaschine (plus ein paar Gramm für den Fahrradständer).

Erste Fahrversuche

Das Gleichgewicht zu halten war für unseren Laufrad-Profi kein Thema mehr… das Aufsteigen mit Pedalen führte allerdings anfangs zu leichten Verwirrungen. Im Stand beide Füße auf die Pedale? Keine gute Idee… die schnelle Erkenntnis des Tages.

Nachdem Mama und Papa ihre Hausübungen gemacht haben (die Woom-Homepage gibt gute Tipps zum Erlernen des Radfahrens), war nach 15 Minuten alles geritzt… unser Kleiner Rennfahrer düste durch die Gegend. Weitere 15 Minuten später schaffte er es auch alleine aufzusteigen und wegzufahren.




Statt der Bremse mussten in den ersten Tagen weiterhin – à la Laufrad – die Turnschuhe herhalten. Mittlerweile hat er aber auch das schon ganz gut im Griff.

Ich habe nie und nimmer damit gerechnet, dass unser Zwerg so schnell Radfahren lernt und – wenn ich ihm zusehe – wechseln sich Stolz und leichte Anflüge von Panik ab. Er fährt tatsächlich… und fährt und fährt und fährt. Bis dato zum Glück ohne gröbere Vorkommnisse. Einzig die Schienbeine waren in den ersten Tagen fast so blau wie sein Rad, aber auch das gehört schon beinahe wieder der Vergangenheit an.

Was ist sonst noch besonders am Woom-Bike?

Woom ist auf Kinderfahrräder spezialisiert und deckt damit vom Laufrad bis zum rund 14-jährigen Jugendlichen alle Altersklassen ab. Neben der oben bereits genannten Ergonomie und Sicherheitsfeatures (genaue Details dazu findest du auf der Woom-Homepage) finde ich die Idee des „mitwachsenden Bikes“ genial. Woom bietet ein upCYCLING-System an, bei dem 40 % des Kaufpreises retourniert und für das nächstgrößere Rad angerechnet werden (Hand aufs Herz… nur zufriedene KundInnen wollen ein weiteres Rad der gleichen Marke… Zufriedenheit steht also im Fokus). Die zurückgegebenen Bikes werden aufbereitet und sind ausschließlich in Wien wieder zu kaufen. Tolle Idee, oder?!?

Wo kannst du die Bikes kaufen?

Die Bikes bekommst du bei ausgewählten Händlern in den Bundesländern und im Internet. Wenn du die Größe deines Kindes weißt (und davon gehe ich aus), kannst du bedenkenlos im Internet bestellen und musst dich auch nicht mit Zoll-Angaben auseinandersetzen. Der Zusammenbau ist übrigens genau so gut durchdacht wie der Rest. Ratz-fatz und das Bike ist einsatzbereit… wer will schon lange auf seinen Rennflitzer warten!?! Richtig… niemand!

Fazit

Wir sind begeistert… „kinderleicht radfahren“ ist tatsächlich möglich und dem aktuellen Woom 2 wird mit Sicherheit auch ein Woom 3 folgen! 🙂



woom - kinderleicht Radfahren


Dieser Artikel enthält Partnerlinks von Woom. Wenn du über diese Links einkaufst, unterstützt du Pfefferfrau. Dein Einkauf läuft selbstverständlich ab wie immer 😉




Unterwegs mit Kind Upcycling

Das hat Flair!

18. April 2017
Location_Flairmarkt_Hipphalle

Du bist ein kritischer Konsument? Du bist der Meinung, dass nichts alles gleich weggeworfen werden muss? Dann geht es dir vermutlich so wie den mittlerweile mehr als 30 AusstellerInnen des Gmundner F(l)airmarktes, der am 20. Mai 2017 bereits das zweite Mal stattfinden wird.

Was bitte ist ein F(l)airmarkt?

Erstens, eine geniale Idee, zweitens ein Markt mit Flair und drittens fair erzeugte Produkte. Das Ziel des F(l)airmarktes ist die Interaktion von KünsterInnen und KonsumentInnen zu fördern. Etwas Besonderes, in Zeiten, wo Gekauftes oft nur einen Klick entfernt ist. Das Flair bietet die tolle Gmundner Hipp-Halle… schau dir die Fotos an und du weißt, was ich meine 🙂

Die präsentierten und zum Verkauf stehenden Produkte entwickeln sich mit viel Herzblut der ProduzentInnen. Das ist nämlich eine der Hauptzutaten der qualitativ hochwertigen und oftmals sehr originellen Einzelstücke bzw. Kleinserien. Der Fokus liegt hier ganz klar auf Recycling und Upcycling. Ich finde es schön, wenn alten, gebrauchten Dingen neues Leben eingehaucht wird. Dabei entstehen oft ganz besondere Gustostückerl (siehe auch meinen letzten Blogpost „G’spechtlt„).

Wer organisiert dieses Event?

Eva Fernbach, die unter dem Label eva-k arbeitet, organisiert dieses Event in Zusammenarbeit mit dem KUNST:RAUM Gmunden. Und genau hier schließt sich der Kreis… ich habe nämlich Evas Werke in Linz entdeckt und versuche sie für den ein oder anderen Workshop bei uns im MÜK zu gewinnen. Deshalb an alle Interessierten: Nach Gmunden fahren, anschauen und fleißig Werbung für das schöne Mühlviertel machen! 😉

Wer ist dabei?

Am F(l)airmarkt findest du AusstellerInnen aus der Region Gmunden sowie aus Linz, Steyr und Wien.

Unter anderem:
http://www.salon-buntspecht.at (Genau! Das ist der von „G’spechtlt„!)
http://www.eva-k.at
http://www.ingridthallinger.at
http://www.atelierschnittig.com

Wenn du mehr wissen möchtest, besuch‘ doch den F(l)airmarkt schon vor dem 20. Mai auf der dazugehörigen Facebook-Seite.

Mit Kind und Kegel?

Von 14:00 -18:00 Uhr vom Eltern-Kind-Zentrum Altmünster dem Nachwuchs vermittelt, dass man aus Abfall tolle Sachen basteln kann. Für alle anderen gibt es die Gelegenheit defekte Elektrogeräte unter Anleitung zu zerlegen und zu reparieren. Pack deine alte Kaffeemaschinen, Nähmaschinen, Lampen und mehr ein und lerne, unterstützt durch Otelo, wie man sie wieder fit bekommt 🙂

Ist die Pfefferfrau auch dort?

Leider nein… an diesem Nachmittag löse ich nämlich das Muttertagsgeschenk für Mama und Schwiegermama ein (was es ist wird an der Stelle nicht verraten… Details gibt es nach dem 20. Mai 😀 ).

Ansonsten wäre ich dabei und würde mit meiner Kamera durch die HIPP-Hallo bummeln. Ich hoffe aber, dass der zweite F(l)airmarkt so viel Erfolg wird, dass er auch 2018 wieder stattfindet… und dann steh‘ ich in der ersten Reihe 🙂

Klein, aber fein Upcycling

G’spechtlt

11. April 2017
Salon_Buntspecht_01

Nachdem ich schon hunderte Male beim Salon Buntspecht in der Linzer Herrenstraße vorbeigegangen oder -gefahren bin, habe ich es heute endlich einmal geschafft, mich darin umzusehen. Die Illustratorin und Grafikerin Elle Ecker hat sich ganz spontan meiner angenommen und mir alle Fragen geduldig und ausführlich erklärt (ein großes DANKE dafür!).

Der Salon Buntspecht bietet handgemachte Produkte verschiedenster Art, liebevoll gestaltet von ausgewählten österreichischen Künstlerinnen und Künstlern. Du findest dort designte Grußkarten, selbstgemachtes Geschenkpapier, diverse Stempel, Kinderkleidung, selbstgestricktes für Erwachsene und Kinder, Bilder, Taschen, Schmuck und vieles mehr.

Besonders beeindruckt haben mich die vielen Upcycling-Ideen. Etageren aus alten Tellern, Bücher mit „Deckblättern“ aus alten Floppy-Disks, Taschen aus alten Schwimmflügerln und Luftmatratzen… um nur einige zu nennen!

Salon_Buntspecht_02

Belinda Jahn aka Frau Buntspecht bietet übrigens auch Kreativ-Workshops in ihrem Salon an. Das Programm findest du hier. Neben meiner Neugier war das ein weiterer Grund für meinen Besuch. Wer weiß, vielleicht gibts den einen oder anderen Workshop ja auch bald im MÜK-Haus in der Freistädter Samtgasse 😉

Zusammenfassend… wenn du Geschenke für deine Lieben suchst oder dich selber beschenken möchtest, dann bist du im Salon Buntspecht definitiv an der richtigen Adresse 🙂

DIY mit Kind Klein, aber fein Ostern Upcycling

Glückliche Hühner

5. März 2017
Glueckliche_Huehner

Die Faschingszeit ist vorbei, die Osterzeit steht vor der Tür. Bei uns hat die Osterdeko bereits Einzug gehalten… es sind bereits eine ganze Reihe glücklicher Hühner entstanden. Ganz artgerecht gehalten, sitzen sei bei uns auf Schränken und Regalen. Das Beste daran? Wir haben sie selber aus Stoffresten gemacht. Kinder können dabei nämlich ganz gut mithelfen… zum Beispiel beim Ausstopfen oder Beinchen flechten. Wenn sie größer sind, können sie die einfachen Nähte auch schon selber mit der Maschine nähen.

Selber machen?

Warum basteln wir Teile unserer Deko selber? Einerseits macht es Spaß, Dinge selber zu produzieren. Zeit für Mama und Kind, ohne dabei auf die Uhr zu sehen, ist mir im ganzen Alltagstrubel sehr wichtig. Anderseits ist es nachhaltiger und ressourcenschonender, selber aus Resten etwas zu gestalten. Aja… und außerdem sind unsere selbstgemachten Dinge kinder- und haustiersicher 😉

Upcycling statt Spenden?

Für die Hühner kannst du irgendwelche alten Stoffe verwenden… alte Tischtücher, Leintücher, Shirts, Röcke, Jeans, etc. Wohl in jedem Kleiderkasten tummeln sich viele Kleidungsstücke, die nicht (mehr) getragen werden. Sie sind aus der Mode, sie sind zu weit, sie sind zu eng oder sie gefallen einfach nicht mehr. Früher habe ich sie von einem Regal ins andere geräumt und irgendwann sind sie dann in der Altkleidersammlung gelandet. Fürs gute Gewissen…! Seit ich aber weiß, dass gut gemeint nicht unbedingt gut gemacht ist, habe ich eine andere Einstellung zu diesen „Rohstoffen“.

 

Fastenzeit ist für mich auch ein Stück „Konsum-Fastenzeit“. Deshalb gibt es in den nächsten Wochen ein paar Ideen zum Thema „Upcycling“. Eine kleine Bitte an der Stelle: Wenn du gute Ideen hast/kennst, freue ich mich über deine Nachricht oder einen Kommentar am Ende dieses Blogposts 🙂

Hast du so viel Zeit?

Diese Frage ist schnell beantwortet: Nein!

Zeit haben und Zeit nehmen sind für mich schon immer zwei unterschiedliche Dinge gewesen. Dieses Thema hat für mich etwas mit Wertigkeit zu tun und das hat sich – bedingt durch viele Recherchen – in den letzten Jahren ziemlich verändert. Ja, man kann alles kaufen. Ja, es ist weniger Aufwand und ja, meist ist es auch billiger (siehe meinen Blogpost bio…logisch!). Lustiger und sinnhafter ist allerdings Upcycling. Die Erlebnisse des gemeinsamen Gestaltens ist einfach unbezahlbar 🙂

DIY Klein, aber fein Weihnachten

Nur noch knapp eine Woche!

16. Dezember 2016
badepralinen

Es stimmt tatsächlich… je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit. Weihnachten steht vor der Tür… Endspurt für meine Idee, Weihnachten weniger dem Konsumwahn zu verfallen. Deshalb werden jetzt schön langsam die ersten Mitbringsel verpackt.

Erinnerst du dich noch an den Blogpost „Einfach rührend„? Darin habe ich beschrieben, wie schnell es geht, selber Badezusätze herzustellen. Zwischenzeitlich habe ich meine „Produktion“ um Erkältungsbadetabs erweitert.

Nach wie vor bin ich begeistert davon, wie einfach das alles ist… einfach in der Herstellung, aber auch einfach im Sinne der Zutaten! Nachdem ich mir einige Badezusätze (bzw. deren Ingredienzien) näher angesehen habe, bin ich froh, die chemische Keule aus dem Badewasser verbannt zu haben.

Zutaten

30g (Mager)-Milchpulver oder Molkepulver
150g feines Salz
40g Kakaobutter
40 Tropfen ätherisches Öl (z.B. Cajeput, Eucalyptus, Ravensara, Fichtennadeln, etc.)

Vorsicht: Bei (Klein-)Kindern kein Menthol-, Kampfer-, Eukalyptus- und Terpentinöl verwenden!

Zubereitung

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut verrühren, die Kakaobutter langsam schmelzen (nicht zu heiß werden lassen!). Die flüssige Butter unterheben und ätherische Öle nach Belieben zugeben. Die Masse soll sich wie nasser Sand anfühlen, dann ist sie bereit fürs Formen. Das kannst du mit der Hand machen oder mit Hilfe von (Silikon-)Förmchen. Auf Wunsch kannst du auch noch Kräuter oder (hochwertigen) Tee reinpressen.

Verpackung

Nach ein paar Strunden im Kühlschrank sind die Tabs ausgehärtet und du kannst sie verpacken. Ich habe dazu mit der Zackenschere kleine Stoffquadrate zugeschnitten und sie darin eingepackt. Wie schon im vorigen Blogpost erwähnt… einfach mit dem Stoff ins Badewasser schmeißen… und du brauchst keine Kräuter oder dergleichen am Ende herausfischen 😉

Ich habe in Summe zwei verschiedene Badepralinen/-tabs gefertigt. Zur besseren Unterscheidung kamen sie in unterschiedliche Stoffe und abschließend in selbstgefaltete Papiertäschchen. Die kannst du aus einem kleinen Stück Packpapier ruck-zuck selber falten.

 

DIY mit Kind Klein, aber fein Weihnachten

Kitsch as Kitsch can be!

7. Dezember 2016
Salzteig

Wann hast du das letzte mal etwas mit Salzteig gebastelt? Ich kann mich ganz dunkel daran erinnern, dass ich das im Volksschulalter das eine oder andere mal gemacht habe. Sprich: vor 30-35 Jahren… also auch an der Zeit, es wieder einmal zu probieren. Es hat tatsächlich Spaß gemacht. Vermutlich eher, weil mein Sohn dabei riesige Freude hatte… ich zitiere: „Mama, das macht mia Spaß“. Tja, was will Mama mehr? 😉

Wenn du auch nicht mehr weißt, wie Salzteig funktioniert, dann bist du hier richtig… ich habs nämlich recherchiert und ausprobiert:

Das Rezept

  • 1 1/2 Tassen Mehl
  • 1/2 Tasse Speisestärke
  • 1 Tasse Salz
  • 1 Tasse Wasser
  • 1-3 EL Öl

Du findest im Internet auch Rezepte ohne Speisestärke. Nachdem ich aber gelesen habe, dass mit Stärke die Rissbildung beim Trocknen geringer ist, habe ich es dazu gemischt. Das Öl sorgt dafür, dass der Teig geschmeidig wird.

Das Rezept ist sehr einfach zubereitet. Alles in eine Schüssel und fleißig kneten, bis der Teig schön geschmeidig ist. Je nach Bedarf einfach etwas mehr Flüssigkeit oder Mehl zugeben.

Das Ausarbeiten

Dem Alter meines Sohnes entsprechend, haben wir uns einfache Formen geschnappt und diese ausgestochen. So entstanden Sterne, Monde und Tannenbäume.

Auf den Tannenbäumen hat er seinen Fingerabdruck hinterlassen. Diese Vertiefung fungierte beim Anmalen als „Christbaumkugeln“. Fertig ist ein schöner, persönlicher Geschenksanhänger oder Christbaumschmuck. Apropos… nicht vergessen vor dem Trocknen ein kleines Loch zu stechen, sonst kannst du die Teile nicht aufhängen 😉

salzteig_004

Das Trocknen

Um schnelles Trocknen und damit Rissbildung zu verhindern, habe ich unsere Stücke bei Zimmertemperatur zwei Tage übertrocknen lassen. Anschließend bei 150 °C ins Backrohr (pro 5 mm Dicke ca. 1 Stunde).

Das Anmalen

Du kannst die Teile anmalen, musst du aber nicht. Ich habe dafür ein kleines Set Acrylfarben gekauft. Darin waren die „weihnachtlichen Grundfarben“ rot, grün, gold, silber und weiß enthalten. Ganz wichtig bei Salzteig ist, am Ende immer Klarlack zu verwenden. Das verhindert, dass der Salzteig später bröselig wird und bricht.

Neben den Anhängern hat mein Sohn auch noch… ähmm… kreative Teelichthalter für seine Omas produziert. Die haben wir zusätzlich noch mit Glitter bestreut. Tja… liebe Omas, jetzt beginnt die Zeit der selbstgebastelten Geschenke! 🙂

Ich wünsche dir (und deinen Kindern) viel Spaß beim Nachmachen.

Zeig‘ mir doch eure Kunstwerke, ich würde mich darüber sehr freuen!

DIY Weihnachten

Das „MÜK“

5. Dezember 2016
MÜK

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben… heißt es zumindest. Das wollte ich tunlichst verhindern und bin deshalb schnurstracks in den Seminarraum des Mühlviertel Kreativ-Hauses gestapft. Ich war pünktlich zu meinem ersten Seminar zum Thema „Naturkosmetik selbst gemacht„… ein kleines bisschen bestraft hat mich das Leben trotzdem. Warum? Ich war das erste Mal „im MÜK“, hatte nicht erwartet, was ich da alles entdecken konnte und hatte keine Zeit mehr, mich näher umzusehen.

Das, was ich im Augenwinkel sah, hat mich fasziniert. Aus diesem Grund habe ich mich einfach am nächsten Tag – während der regulären Öffnungszeiten – noch einmal dort umgesehen.

Der Verein

„Mühlviertel kreativ“ bezeichnet sich selber als „Kreativ-NahversorgerInnen“ des Mühlviertels. Zu Recht, wie ich entdecken durfte. KunsthandwerkerInnen, Kunstschaffende, Kreative KulinarikerInnen sowie Kunst- und KulturarbeiterInnen aus dem Mühlviertel bzw. mit Bezug zum Mühlviertel finden dort ihre künstlerische Heimat. Gegründet als Verein im Jahr 2012, wuchs die Mitgliederliste bis dato auf fast 90 Personen an.

Das Haus

Vielleicht war es die logische Konsequenz, dass aufgrund der Vielzahl an kreativen Köpfen auch eine Heimat in Form eines Gebäudes gesucht – und in der Freistädter Samtgasse auch gefunden – wurde. Im Oktober 2016 wurde das Haus eröffnet und erspart uns KundInnen damit von Ausstellung zu Ausstellung zu wandern, um kleine und große Geschenke (für andere oder für uns selber) zu finden. Die helle Einrichtung und übersichtliche Präsentation der Werke ließen mich staunen. Mindestens genau so toll… es gibt duftenden Suchan-Kaffee und Kuchen für die kleine Auszeit zwischendurch!

Das Programm

Liebevoll zusammengestellte Events, von Lesungen über Ausstellungen bis hin zu Workshops und Seminaren werden in den Räumlichkeiten des MÜK angeboten. Zwischenzeitlich habe ich auch Zeit gefunden, die geplanten Veranstaltungen näher anzusehen. Ein paar davon wanderten bereits auf meine „da-muss-ich-mich-anmelden“-Liste… sprich: das MÜK werde ich wohl noch öfter besuchen 🙂

Die Herzlichkeit

Vermutlich aufgrund meines beruflichen Backgrounds fallen mir Dinge auf, die über die „normale Erwartungshaltung“ als Kundin hinausgehen. Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch darüber schreiben, dass die Herzlichkeit und Freundlichkeit der MitarbeiterInnen dem Einkaufserlebnis noch ein zusätzliches Plus beschert. Man spürt, dass die Leute gerne „im MÜK“ sind und hinter der Idee des Vereins, nämlich „kreativer Nahversorger“ zu sein, stehen.

Meine Zusammenfassung

Wenn du noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken bist, wenn du dich selber beschenken möchtest oder aber, wenn du dir schlichtweg eine Auszeit genehmigen willst, dann nimm dir Zeit für einen Besuch im MÜK. Ein kleiner Tipp: In der Weihnachtszeit wurden die Öffnungszeiten ausgeweitet!

Viel Spaß dabei und… vielleicht laufen wir uns in der Samtgasse 4 einmal über den Weg… ich würde mich freuen 🙂

DIY Klein, aber fein Weihnachten

Einfach rührend!

2. Dezember 2016
Kräuterküche

Das Motto „Weihnachten mit Genuss“ ist um eine Facette reicher. Ich habe das erste Mal einen Workshop im MÜK besucht. MÜK steht für Mühlviertel kreativ und… wie ich gestern feststellen durfte… das ist es auch 🙂

Dem Blogtitel entsprechend „Einfach rührend“ habe ich einen Abend lang rührend verbracht und wundervolle „Naturkosmetik zum Verschenken“ selber gemacht. Geleitet hat den Abend Katrin Pesendorfer aka „The Herbal Nerd„.

Naturkosmetik selbstgemacht?

Wie du ja weißt, bin ich ein etwas kritischer Geist, was Chemikalien betrifft. Chemikalien in der Kleidung, Lebensmitteln und natürlich Kosmetikartikeln. Deshalb fand ich es sehr interessant, was man mit Produkten aus der eigenen Speisekammer alles so zaubern kann. Das beste daran? Selbst Kinder können mitmachen! 🙂

Unser „Stundenplan“

Katrin hat uns gebeten, einen Korb für den Transport mitzunehmen. Nun ja, jetzt weiß ich warum, denn am Ende des Abends hielten wir eine ganze Menge, toll duftender, Produkte in Händen.

  • Sprudelnde Badeperlen
  • Erkältungs-Badetabs
  • Kräuterkissen
  • Seifenkugeln
  • Muskelentspannungs-Duschgel
  • Badesalz/Duschpeeling

Als fleißige Leserin/fleißiger Leser meines Blogs bekommst du nach und nach den Großteil der Rezepte zum Nachmachen! Wenn du gerne Selbstgemachtes verschenkst, dann bist du hier definitiv richtig! 🙂

Wenn du gerne selber einen gemütlichen Abend verbringen möchtest, du dich als Kräuterhexe(r) ausprobieren möchtest, dann kann ich dir jedoch „The Herbal Nerd“ wärmstens empfehlen. Die nächsten Workshops findest du auf der Homepage (dort kannst du übrigens auch leckere Cutneys, Sirup, Fruchtaufstriche, etc. beziehen!).

Sprudelnde Badepralinen

Zutaten

100 g Natron
50g Zitronensäure
25g Speisestärke (Mais- oder Kartoffelstärke)
50g Kakaobutter / Kokosfett
ca. 40-50 Tropfen (qualitativ hochwertige) ätherische Öle
betrocknete Blütenblätter oder Früchtetee
ev. natürliche Farbstoffe oder Lebensmittelfarbe in Pulverform

Zubereitung

Trockene Zutaten (mit Ausnahme der Blütenblätter) in einer Schüssel vermischen, Kakaobutter langsam schmelzen (ACHTUNG: diese darf nicht zu heiß werden). Flüssige Butter mit einem Löffel unter die trockenen Zutaten mischen, ätherische Öle nach Belieben zugeben. Die Masse ist perfekt, wenn sie eine leicht bröselige Konsistenz hat, aber noch gut formbar ist.

Zum Formen kannst du Silikonformen verwenden (wichtig: die Masse fest hineindrücken) oder einfach mit der Hand Kugeln formen. Blütenblätter draufpressen und im Kühlschrank aushärten lassen. Kühl und trocken lagern!

Am Foto erkennst du die Badepralinen an der Herzform!

Kräuterküche

Trick 17

Geheimtipp von Katrin: Binde die Pralinen in kleine Stoffstücke ein und schmeiße sie gleich so ins Badewasser… dann brauchst du am Ende die Kräuter nicht aus dem Abfluss fischen 😉

Hand aufs Herz…

… glaubst du wirklich, ich schenke die Badepralinen jetzt alle weiter?!? Jetzt genieße ich erst einmal selber 😀

DIY Nähen

„Bla Bla“ rocks!

6. Mai 2016
Rock'N'Roll

Tataaaaa… mein Hobby geht nun auch über die Familiengrenze hinaus und scheint offenbar gut anzukommen. Mein kleines Model möchte das Shirt „immer nie ausziehn“. Das freut mein DIY-Herz… denn mal ehrlich… was gibt es Schöneres, als Kindern ein Lachen ins Gesicht zu zaubern?!? 🙂

Genäht habe ich einmal mehr Bla Bla in Größe 104 aus Ottobre Design 1/2016 mit dem süßen Bio-Stoff „Suso Socke“ mit dazupassendem Ringelstoff von Stoffonkel.

Erinnerst du dich? Den gleichen Schnitt gabs bei Pfefferfrau unter anderem auch mit Baggern und Tigern.

 

DIY Nähen

Ein Bagger kommt selten alleine!

25. März 2016
BlaBla_Bagger_sand

Wenn du meinen Blogeintrag Eye Of The Tiger gelesen hast, weißt du bestimmt schon, dass Tiere und sämtliche Gefährte, die ordentlich Krach machen, derzeit besonders interessant sind.

Dementsprechend habe ich aus dem gleichen Schnittmuster von Ottobre Design und einem tollen Stoff von Stoffonkel ein neues Shirt gezaubert. Was soll ich sagen… seit ich mir eine Overlock geleistet habe, geht es nicht nur schneller sondern sieht auch noch innen ordentlich aus 🙂

Mittlerweile habe ich aber auch schon einige Nachteile an selbstgemachten Kleidungsstücken erfahren dürfen:

a) es ist furchtbar, wenn das Teil in die Waschmaschine wandern muss (die Tränen hättest du sehen müssen…)

b) das Trocknen dauert einem fast zweijährigen zu lange… und

c) das Trocknen geht auch nicht schneller, wenn man sich daneben setzt und wartet!

 

Nun ja… aber zum Glück hat Mama noch eine ganze Menge Stoff in Reserve. Das einzige Manko… die oft fehlende Zeit 😉