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DIY mit Kind

DIY mit Kind Klein, aber fein Ostern Upcycling

Glückliche Hühner

5. März 2017
Glueckliche_Huehner

Die Faschingszeit ist vorbei, die Osterzeit steht vor der Tür. Bei uns hat die Osterdeko bereits Einzug gehalten… es sind bereits eine ganze Reihe glücklicher Hühner entstanden. Ganz artgerecht gehalten, sitzen sei bei uns auf Schränken und Regalen. Das Beste daran? Wir haben sie selber aus Stoffresten gemacht. Kinder können dabei nämlich ganz gut mithelfen… zum Beispiel beim Ausstopfen oder Beinchen flechten. Wenn sie größer sind, können sie die einfachen Nähte auch schon selber mit der Maschine nähen.

Selber machen?

Warum basteln wir Teile unserer Deko selber? Einerseits macht es Spaß, Dinge selber zu produzieren. Zeit für Mama und Kind, ohne dabei auf die Uhr zu sehen, ist mir im ganzen Alltagstrubel sehr wichtig. Anderseits ist es nachhaltiger und ressourcenschonender, selber aus Resten etwas zu gestalten. Aja… und außerdem sind unsere selbstgemachten Dinge kinder- und haustiersicher 😉

Upcycling statt Spenden?

Für die Hühner kannst du irgendwelche alten Stoffe verwenden… alte Tischtücher, Leintücher, Shirts, Röcke, Jeans, etc. Wohl in jedem Kleiderkasten tummeln sich viele Kleidungsstücke, die nicht (mehr) getragen werden. Sie sind aus der Mode, sie sind zu weit, sie sind zu eng oder sie gefallen einfach nicht mehr. Früher habe ich sie von einem Regal ins andere geräumt und irgendwann sind sie dann in der Altkleidersammlung gelandet. Fürs gute Gewissen…! Seit ich aber weiß, dass gut gemeint nicht unbedingt gut gemacht ist, habe ich eine andere Einstellung zu diesen „Rohstoffen“.

 

Fastenzeit ist für mich auch ein Stück „Konsum-Fastenzeit“. Deshalb gibt es in den nächsten Wochen ein paar Ideen zum Thema „Upcycling“. Eine kleine Bitte an der Stelle: Wenn du gute Ideen hast/kennst, freue ich mich über deine Nachricht oder einen Kommentar am Ende dieses Blogposts 🙂

Hast du so viel Zeit?

Diese Frage ist schnell beantwortet: Nein!

Zeit haben und Zeit nehmen sind für mich schon immer zwei unterschiedliche Dinge gewesen. Dieses Thema hat für mich etwas mit Wertigkeit zu tun und das hat sich – bedingt durch viele Recherchen – in den letzten Jahren ziemlich verändert. Ja, man kann alles kaufen. Ja, es ist weniger Aufwand und ja, meist ist es auch billiger (siehe meinen Blogpost bio…logisch!). Lustiger und sinnhafter ist allerdings Upcycling. Die Erlebnisse des gemeinsamen Gestaltens ist einfach unbezahlbar 🙂

DIY mit Kind Klein, aber fein Weihnachten

Kitsch as Kitsch can be!

7. Dezember 2016
Salzteig

Wann hast du das letzte mal etwas mit Salzteig gebastelt? Ich kann mich ganz dunkel daran erinnern, dass ich das im Volksschulalter das eine oder andere mal gemacht habe. Sprich: vor 30-35 Jahren… also auch an der Zeit, es wieder einmal zu probieren. Es hat tatsächlich Spaß gemacht. Vermutlich eher, weil mein Sohn dabei riesige Freude hatte… ich zitiere: „Mama, das macht mia Spaß“. Tja, was will Mama mehr? 😉

Wenn du auch nicht mehr weißt, wie Salzteig funktioniert, dann bist du hier richtig… ich habs nämlich recherchiert und ausprobiert:

Das Rezept

  • 1 1/2 Tassen Mehl
  • 1/2 Tasse Speisestärke
  • 1 Tasse Salz
  • 1 Tasse Wasser
  • 1-3 EL Öl

Du findest im Internet auch Rezepte ohne Speisestärke. Nachdem ich aber gelesen habe, dass mit Stärke die Rissbildung beim Trocknen geringer ist, habe ich es dazu gemischt. Das Öl sorgt dafür, dass der Teig geschmeidig wird.

Das Rezept ist sehr einfach zubereitet. Alles in eine Schüssel und fleißig kneten, bis der Teig schön geschmeidig ist. Je nach Bedarf einfach etwas mehr Flüssigkeit oder Mehl zugeben.

Das Ausarbeiten

Dem Alter meines Sohnes entsprechend, haben wir uns einfache Formen geschnappt und diese ausgestochen. So entstanden Sterne, Monde und Tannenbäume.

Auf den Tannenbäumen hat er seinen Fingerabdruck hinterlassen. Diese Vertiefung fungierte beim Anmalen als „Christbaumkugeln“. Fertig ist ein schöner, persönlicher Geschenksanhänger oder Christbaumschmuck. Apropos… nicht vergessen vor dem Trocknen ein kleines Loch zu stechen, sonst kannst du die Teile nicht aufhängen 😉

salzteig_004

Das Trocknen

Um schnelles Trocknen und damit Rissbildung zu verhindern, habe ich unsere Stücke bei Zimmertemperatur zwei Tage übertrocknen lassen. Anschließend bei 150 °C ins Backrohr (pro 5 mm Dicke ca. 1 Stunde).

Das Anmalen

Du kannst die Teile anmalen, musst du aber nicht. Ich habe dafür ein kleines Set Acrylfarben gekauft. Darin waren die „weihnachtlichen Grundfarben“ rot, grün, gold, silber und weiß enthalten. Ganz wichtig bei Salzteig ist, am Ende immer Klarlack zu verwenden. Das verhindert, dass der Salzteig später bröselig wird und bricht.

Neben den Anhängern hat mein Sohn auch noch… ähmm… kreative Teelichthalter für seine Omas produziert. Die haben wir zusätzlich noch mit Glitter bestreut. Tja… liebe Omas, jetzt beginnt die Zeit der selbstgebastelten Geschenke! 🙂

Ich wünsche dir (und deinen Kindern) viel Spaß beim Nachmachen.

Zeig‘ mir doch eure Kunstwerke, ich würde mich darüber sehr freuen!