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DIY Nähen

„Bla Bla“ rocks!

6. Mai 2016
Rock'N'Roll

Tataaaaa… mein Hobby geht nun auch über die Familiengrenze hinaus und scheint offenbar gut anzukommen. Mein kleines Model möchte das Shirt „immer nie ausziehn“. Das freut mein DIY-Herz… denn mal ehrlich… was gibt es Schöneres, als Kindern ein Lachen ins Gesicht zu zaubern?!? 🙂

Genäht habe ich einmal mehr Bla Bla in Größe 104 aus Ottobre Design 1/2016 mit dem süßen Bio-Stoff „Suso Socke“ mit dazupassendem Ringelstoff von Stoffonkel.

Erinnerst du dich? Den gleichen Schnitt gabs bei Pfefferfrau unter anderem auch mit Baggern und Tigern.

 

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Ein Bagger kommt selten alleine!

25. März 2016
BlaBla_Bagger_sand

Wenn du meinen Blogeintrag Eye Of The Tiger gelesen hast, weißt du bestimmt schon, dass Tiere und sämtliche Gefährte, die ordentlich Krach machen, derzeit besonders interessant sind.

Dementsprechend habe ich aus dem gleichen Schnittmuster von Ottobre Design und einem tollen Stoff von Stoffonkel ein neues Shirt gezaubert. Was soll ich sagen… seit ich mir eine Overlock geleistet habe, geht es nicht nur schneller sondern sieht auch noch innen ordentlich aus 🙂

Mittlerweile habe ich aber auch schon einige Nachteile an selbstgemachten Kleidungsstücken erfahren dürfen:

a) es ist furchtbar, wenn das Teil in die Waschmaschine wandern muss (die Tränen hättest du sehen müssen…)

b) das Trocknen dauert einem fast zweijährigen zu lange… und

c) das Trocknen geht auch nicht schneller, wenn man sich daneben setzt und wartet!

 

Nun ja… aber zum Glück hat Mama noch eine ganze Menge Stoff in Reserve. Das einzige Manko… die oft fehlende Zeit 😉

 

DIY Nähen

Das etwas andere Osternest

24. März 2016
Osternest_01

Jedes Jahr richten wir einige Osterneste zum Verschenken her. Bis dato sahen sie immer ähnlich aus. Heuer gibts für unser Patenkind eine „Ganzjahresvariante“. Ich habe eine einfache Wendetasche genäht. Auf einer Seite gibts einen (selbstgezeichneten) Osterhasen zu sehen, auf der anderen Seite – man erkennt die Bubenvariante – einen ganzen Fuhrpark.

Als Stoff habe ich (für die Hasenvariante) ganz einfachen, weißen Baumwollstoff verwendet und mit einem schwarzen Wäschemarker einen Hasen darauf gezeichnet. Die Vorlage dazu gibts zum Download bei Ottobre.

Für die Fuhrparkvariante habe ich eine Bettwäsche vom Schwedenshop zerschnitten… daraus gibts mittlerweile schon einige Polster für unseren Zwerg… und nun auch mal ein Stück für unser Patenkind.

Die Maße habe ich so gewählt, dass die Geschenke darin schön Platz haben. Den Boden habe ich etwas abgenäht, damit die Tasche einen besseren Stand hat. Jetzt nur noch Ostergeschenke einfüllen und los geht’s 🙂

Wenn du Tipps brauchst, wie man so eine einfache Tasche nähen kann, schau dir einfach das verlinkte Video an:

Nähen

Partnerlook

4. Februar 2016
Usedom

Vielleicht kannst du dich noch an das Tiger-Shirt erinnern, welches ich letztens für den Sohnemann genäht habe? Aus den Resten des Tigerstoffes von Nosh ist mit dem dazupassenden einfärbigen Stoff ein Shirt für die Mama entstanden. Diesmal habe ich das Schnittmuster Usedom von fritzi & schnittreif ausprobiert. Bei den Fledermausärmeln habe ich die weniger großen gewählt und am Ärmelende ein relativ großes Bündchen aus dem oben genannten Tiger-Stoff gemacht.

Mit Hilfe meines neuen Werkzeuges, einer Bernina Overlock 800DL war das gesamte Teil in einer Stunde fertig. Die innenliegenden Nähte sind – obwohl ich nur ein färbig passendes und drei mal weißes Grarn verwendete –  wirklich top. Das Shirt selber hätte ich eine Nummer kleiner wählen können. Nach dem Messen habe zwar die Teile ohne Nahtzugabe ausgeschnitten, aber eine Größe drunter wäre wohl besser gewesen. So ist ein locker legeres Shirt entstanden, welches auch genug Platz für Familienfeiern lässt (getestet und für gut befunden) 😉

 

Nähen Upcycling

Schon so groß?

28. Januar 2016
Kaputzenpulli "Toni" vergrößert

Kinderkleidung zu nähen macht Spaß. Es geht ziemlich schnell und es gibt sehr schöne Stoffe, egal ob Jersey, Sweat oder Popeline. Einziges Manko… die Kinder wachsen verdammt schnell 😉

Ende letzten Jahres habe ich einen Kaputzenpulli in Größe 86/92 genäht und mit Beginn des neuen Jahre ist der nicht mehr ganz so kleine Zwerg schon zu groß dafür. Die Ärmel sehen aus wie 3/4-Ärmel und auch die Länge des Shirts ließ sehr zu wünschen übrig. Was macht Mama also, wenn der Sohnemann am Bärenmuster hängt? Richtig… die Stoffreste heraussuchen und einfach ein bisschen adaptieren. Upcycling at its best!

Ich nahm also heute den zu kleinen „Toni“ (Schnittmuster von Fritzi & Schnittreif), die Stoffreste von Andrea Lauren’s „Camping Bear“ sowie einen einfärbigen orangenen Jersey von Lillestoff und machte mich an die Arbeit. Ursprünglich war der Schnitt hinten etwas länger, was ich heute adaptierte. Ich schnitt sowohl Ärmel als auch Vorder- und Rückenteil gerade ab und verlängerte mit den oben genannten Stoffen.Das Verlängern der Ärmel war aufgrund der Größe nicht ganz so einfach, aber machbar. Das Muster passt zwar nicht mehr 100% aufeinander, aber das habe ich in Kauf genommen. Wenn man es nicht weiß, fällt es vermutlich gar nicht mal auf 😉

Kaputzenpulli "Toni" vergrößert

Kaputzenpulli „Toni“ vergrößert

 

Kaputzenpulli "Toni" Originalgröße

Kaputzenpulli „Toni“ Originalgröße

DIY Nähen

Eye Of The Tiger

17. Januar 2016
Ottobre_2-2016_blabla_02

In dieser Woche gab es wieder einmal ein Shirt für den Junior. Nachdem derzeit sämtliche Baufahrzeuge und Tiere seine Favoriten sind, habe ich mich für ein Tigermuster von Nosh, einem finnischen Hersteller, entschieden. Da ich als Schnitt ein Shirt mit Raglan-Ärmel gewählt habe, wollte ich diese unbedingt aus einem einfärbigen Stoff. Fündig geworden bin ich dabei bei Lillestoff. Beide Stoffe sind GOTS-zertifiziert (was das bedeutet findest du in diesem Beitrag)

Den Schnitt selber habe ich aus dem aktuellen OttobreDesign für Kinder (1/2016). Das Modell heißt – warum auch immer – schlichtweg „bla bla“. Genäht habe ich Größe 98, wobei bei Ottobre darauf zu achten ist, dass die Größen AB-Größen sind (sprich: passt ab 98 cm), während normalerweise BIS-Größen in unseren Geschäften zu finden sind.

Hier liegt der Hase im Pfeffer! Nähen

BIO… logisch!

16. Januar 2016
quality

Ob es sich auszahlt, selber Kinderkleidung zu nähen… das werde ich oft gefragt. Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es meines Erachtens nicht. Nachdem ich mich intensiv damit auseinander gesetzt habe, welche Chemikalien bei der Herstellung konventioneller Stoffe verwendet werden, kaufe ich für meine DIY-Projekte hauptsächlich Biostoffe.

Ist es für dich in Ordnung konventionell hergestellte Kleidung zu tragen, dann rechnet es sich nicht.
Kauft man „richtige“ Biokleidung, rechnet es sich definitiv… vorausgesetzt, man hat eine kreative Ader und Spaß daran Dinge selbst herzustellen.

Vergleicht man ein selbstgenähtes Kleidungsstück für Kinder mit den aus Biobaumwolle hergestellten Shirts, Pullis, Hosen, etc. von bekannten Modegeschäften (von billig bis teuer) oder auch Diskontern, rechnet es sich absolut. Warum das? Weil die dort als „Bio“ beworbenen Kleidungsstücke meist ganz und gar nicht „Bio“ sind… zumindest so, wie ich für mich selber diesen Begriff verstanden haben möchte. Hier liegt, entsprechend der Kategorie im Pfefferblog… der Hase gewaltig im Pfeffer!

rabbit

Beispielsweise sagt die Verwendung von „Organic Cotton“ nichts über die Chemikalien aus, welche bei der Weiterverarbeitung zu Stoffen verwendet werden. Dazu gehören, neben krebserregenden Stoffen auch solche, die auf Wachstum und Entwicklung und auf das Hormonsystem Einfluss nehmen. Weiters welche, die Leber, Schilddrüse und das zentrale Nervensystem schädigen können. Andere sind hochgiftig für Wasserorganismen und können auch beim Menschen organschädigend wirken. Zum Drüberstreuen gibt’s dann noch Schwermetalle, die ebenfalls alles andere als gesund sind.

Lese über die gefährlichsten Substanzen in der Textilindustrie bei Greenpeace.

Daneben sind für mich persönlich auch soziale Mindeststandards wichtig.

Beschäftigt man sich also näher mit dieser Thematik, bin ich der Meinung JA, es zahlt sich auf alle Fälle aus, die Kleidung aus Stoffen mit einem qualitativ hochwertigen Standard zu nähen. Zudem macht es Spaß und der Sohnemann hat große Freude an den schönen Stoffen (momentane Favoriten: Bagger und Tiere).

 

Was sagen Zertifizierungen aus?

Im folgenden findest du einen Überblick über die gängisten Zertifizierungen:

Ökotex 100

Gibt – anders als oft vermutet – keinerlei Garantie über biologische Produktion. Diese Stoffe bzw. in weiterer Folge Kleidungsstücke wurden sorgar nicht selten ganz konventionell produziert.

Die Zertifizierung umfasst eine Prüfung auf

  • gesetzlich verbotene Substanzen
  • gesetzlich reglementierte Substanzen
  • bekanntermaßen gesundheitsschädliche Substanzen
  • Parameter zur Gesundheitsvorsorge

Bei der Prüfung werden vier Produktklassen unterschieden und sind abhängig davon, wie intensiv der Hautkontakt während des Textilgebrauchs ist (von Babyartikeln bis Ausstattungsmaterialien wie Vorhänge).

Was sich im Detail hinter Ökotex 100 verbirgt, findst du hier.

GOTS

GOTS-zertifizierte Textilien müssen zu 70 % aus biologisch erzeugten Naturfasern bestehen (sprich, solche aus kontrolliert biologischem Anbau oder kontrolliert biologischer Tierhaltung (kbA bzw. kbT). Die verwendeten chemischen Zusätze müssen darüberhinaus strenge umweltrelevante und toxikologische Kriterien erfüllen. Zusätzlich werden bei diesem Zertifikat auch umwelttechnische Belange und die Einhaltung von Sozialkriterien während der gesamten Produktion auf einem entsprechendem Niveau definiert.

Als „Bio“ bzw. als Textilien mit der Kennzeichnung „kbA/kbT“ müssen sogar aus mindestens 95 % kontrolliert erzeugten Fasern bestehen.

Details zur aktuellen GOTS Version 4 gibt’s hier.

Fairtrade Certified Cotton

Dieses Zertifikat sagt ebenfalls nichts darüber aus, ob es sich hier um Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau bzw. Tierhaltung handelt. Der Fokus liegt hier auf den Arbeitsbedingungen sowie den sozialen Kriterien des Firmenstandortes.

Zu den sozialen Kriterien zählen:

  • Gesetzliche Mindestlöhne
  • Den Aufbau von Schulsystemen oder medizinischer Basisversorgung mit Prämien ermöglichen
  • Arbeitsrechtliche Mindeststandards sowie Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit und Zwangsarbeit
  • Garantierte Mindestpreise über dem Weltmarktniveau
  • Ursprungsgarantie und kontrollierter Warenfluss nach Europa
  • Direkter Handel und Förderung von kleinbäuerlichen Strukturen
  • Bei Bedarf Vorfinanzierung der Ernte
  • Langfristige Abnahmegarantien

Die ökologischen Kriterien umfassen:

  • Verbot von gentechnisch veränderten Organismen
  • Naturnahe und nachhaltige Anbaumethoden
  • Schutz natürlicher Gewässer und des Regenwaldes
  • Gezielte Förderung von biologischem Anbau durch Prämien
  • Abfallvermeidung und umweltgerechte Entsorgungumweltschonende Verpackung

Genauere Informationen gibt’s hier

Naturtextil IVN zertifiziert BEST

Dieser Standard liegt einiges über der Gesetzgebung der EU und weißt die höchsten Ansprüche an textile Ökologie auf. BEST bezieht sich – in ökologischer und sozialverantwortlicher Hinsicht – auf die gesamte textile Produktionskette. Eine Einschränkung der Produkte wird zur Wahrung der Standards dabei bewusst in Kauf genommen.

Die Richtlinien für BEST schreiben vor, dass ein Betrieb über eine „Umweltpolicy“ mit Maßnahmen zur Minimierung und Überwachung von Abfall und Umweltbelastungen und Pläne für Fälle von Abfall- und Verschmutzungsvorfällen oder Dokumentationen zur Ausbildung des Personals zum sparsamen Umgang mit Wasser und Energie, zur richtigen und minimalen Verwendung von Chemikalien und ihrer korrekten Entsorgung sowie Programme zur Verbesserung des Betriebsablaufs in dieser Hinsicht.

Die Grundlage für Textilien aller Art bilden zunächst einmal die Fasern aus denen sie hergestellt sind. Deshalb legt das Qualitätszeichen BEST besonderes Augenmerk darauf. Bei BEST muss die Fläche einer Textilie (also das eigentliche Gewebe oder Gestrick ohne Zutaten wie Reißverschlüsse, Bündchen, Einlagen, Futter, Knöpfe etc.) zu 100% aus Naturfasern bestehen, die aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) oder kontrolliert biologischer Tierhaltung (kbT) stammen. Synthetische Fasern, wie z. B. Elasthan, Polyacryl oder Viskose dürfen nur zu höchstens 5% bei Zutaten oder in Ausnahmefällen bei elastischen Stoffen eingesetzt werden, wie beispielsweise bei Bündchen oder Spitze.

In allen Produktionsstufen können gefährliche Substanzen eingesetzt werden, die aber bei BEST zertifizierten Textilien verboten oder nur extrem eingeschränkt zugelassen sind. Die Richtlinie 67/548/ der EU führt eine große Zahl einzelner Gefahrstoffe auf und gibt für jeden dort gelisteten Stoff eine gesetzliche Einstufung und Kennzeichnung vor. Hierbei handelt es sich um die sogenannten „R-Sätze“, also Risiko-Sätze.
Bei BEST dürfen grundsätzlich keine Substanzen eingesetzt werden, die hier gelisteten sind: krebserzeugend, Erbgut schädigend, Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigend, schädigen für das Kind im Mutterleib, etc. Bestimmte, besonders bedenkliche Substanzen sind dann noch einmal explizit verboten bzw. stark eingeschränkt.

Bei der Auswahl von Farbstoffen, Pigmenten und Hilfsmitteln – natürliche und synthetischen Farb- und Hilfsstoffe sind zugelassen – gilt es darauf zu achten, dass diese den Richtlinien entsprechen und keine der verbotenen Substanzen enthalten. Hierzu gehört auch, dass keine schwermetallhaltigen Farben (Ausnahme für Eisen) oder aminfreisetzende Azofarbstoffe zugelassen sind. Es sind nur Druckverfahren erlaubt, die auf Wasser oder natürlichen Ölen beruhen, keine Ätzdruckverfahren und aromatischen Lösungsmittel.

Sämtliche Betriebe sind per BEST-Standard dazu verpflichtet, festgelegte Sozialstandards einzuhalten, die in den Betrieben vor Ort bei der Kontrolle überprüft werden. Diese orientieren sich an den Kernnormen der International Labour Organisation (ILO): Es gibt keine Zwangsarbeit oder Sklavenarbeit, Vereinigungsfreiheit und Recht auf Tarifverhandlungen werden respektiert, die Arbeitsbedingungen sind sicher und hygienisch, es wird keine Kinderarbeit verrichtet, es werden existenzsichernde Löhne gezahlt, es gibt keine überlangen Arbeitszeiten, es erfolgt keine Diskriminierung, den Arbeitern wird eine reguläre Anstellung angeboten und grobe oder inhumane Behandlung ist nicht erlaubt.

Informationen zu diesem Standard gibt hier.

 

Wo kannst du solche Stoffe beziehen?

Sehr viele Anbieter sind unter http://www.umweltberatung.at/adressen-von-oekostoffen-und-garnen gelistet. Bestimmt findet sich dabei auch etwas in deiner Nähe!

Was kosten Biostoffe?

Die GOTS-Stoffe, welche ich bis dato gekauft habe, haben bei gemusterten (Kinder-)Jersey zwischen 20 und 25 Euro pro Meter gekostet, einfärbige und Bündchenstoffe sind günstiger (beim Online-Kauf kommen natürlich die Versandkosten noch dazu). Baumwollpopeline liegt in einer ähnlichen Preisklasse.

Worauf musst du sonst noch achten?

Es gibt Stoffproduzenten, welche bekannt für ihre GOTS-zertifizierten Produkte sind… trotzdem schwindeln sich hier öfter mal konventionelle Stoffe (zum gleichen Preis) darunter. Achte deshalb einfach auf das Zertifikat und nicht auf den Namen des Produzenten 😉

Klein, aber fein Nähen

Accessoires für die Kinderküche

5. Januar 2016
Puppenkueche

 

Das Christkind hat heuer eine Puppenküche gebracht. Du erkennst das Modell bestimmt… Duktig von Ikea. Vom Schwedenshop gabs auch die „Lebensmittelausstattung“… nämlich Obst, Gemüse und sonstiges… unkaputtbar und vor allem waschbar aus Stoff. Damit hat nicht nur Kind, sondern auch Katze großen Spaß. Die Orangen eignen sich nämlich prima als Ersatz fürs Katzenspielzeug 😉

Ein bisschen Nachhaltigkeit muss auch hier sein… deshalb habe ich das Geschirr von Green Toys besorgt.

Ein paar Accessoires gab es natürlich von Mama auch dazu. Ganz wichtig dabei: Eine Kochschürze! Bis dato mussten wir uns beim gemeinsamen Kochen immer mit einem umfunktionierten Geschirrtuch zufrieden geben. Jetzt gabs also die Luxusvariante… eine richtige Schürze. Aus dem Stoff entstand noch ein Utensilo für die „Lebensmittel“ und – damit Messer, Gabel und Löffel nicht im ganzen Wohnraum herumkugeln – ein Täschen für genau diese.

Der Zwerg hat großen Spaß, die Kästchen und Regale hundert mal am Tag aus- und einzuräumen. Die Herdplatte leuchtet auf Knopfdruck schön rot und es gab lediglich Beschwerden darüber, dass der Wasserhahn kein Wasser gibt… „Woooo?“ war die erstaunte Frage unseres 1,5-jährigen, nach dem ersten Versuch. Mittlerweile versorgt er uns fleißig mit imaginärem Erdbeertee und freut sich, wenn Mama und Papa diesen brav trinken.

DIY Nähen

Ratz fatz… und fertig!

4. Januar 2016
Square_Neckline_001

Schon vor längerer Zeit habe ich mir bei Stoff-Art einen (wie ich meine) froschgrünen Sommersweat besorgt, der, zwar vorgewaschen, aber sonst noch unverrichteter Dinge bei meinen Stoffen lag. Einen Schnitt dafür hatte ich auch schon im Auge. Nämlich ein (natürlich ebenso) froschgrünes Kleid sollte es werden. Bei diesem Schnitt in der letzten Ottobre Woman (Ausgabe 5/2015) wurde zwar Merinowolle verwendet, was ich aber unbedingt vermeiden wollte. Klar, ich mag Wolle, aber ich will auch wissen, woher sie kommt… ich bin nämlich absolut kein Freund von Mulesing.

Lange Rede, kurzer Sinn: deshalb der Versuch, das Modell „Square Neckline“ aus GOTS-zertifiziertem Sommersweat zu nähen.

Das Zuschneiden war keine Hexerei. Vorderteil im Bruch, zwei mal Rückenteil und natürlich die zwei dazugehörigen (Raglan-)Ärmel. Das in der Anleitung angegebene Framilon-Band hatte ich klarerweise nicht zu Hause. Stattdessen habe ich H200-Vliesline genommen… und ich habe ehrlich gesagt keinerlei Unterschied gemerkt.

Genäht war das Kleid ebenso schnell. Die Anleitung war gut verständlich und lediglich die Flatlock-Naht hat etwas Zeit in Anspruch genommen. Nachdem der Schnitt relativ groß ausfällt, musste ich seitlich noch ein paar Zentimeter wegnehmen. Es empfiehlt sich vermutlich die Kaufgröße zu nähen und nicht nach der Maßtabelle zu gehen.

Derzeit bin ich auf der Suche nach einem passenden Jersey-Stoff für Versuch 2. Die wärmere Jahreszeit kommt bestimmt und außerdem fällt ein dünnerer Stoff sicher noch schöner.

DIY Nähen

Nähstücke aus Ottobre Design

29. Dezember 2015
HardWork

2015 habe ich mich über einige Schnitte aus Ottobre gewagt. Sechs Hefte werden davon pro Jahr veröffentlicht. Vier davon für Kidsfashion und zwei für Women. Besonders gut passten dabei die Shirts mit dem Namen „Three Times T“. Für die in Größe 92 genähten Stücke habe ich GOTS-zertifizierte Stoffe von Lillestoff und Paapii-Design gewählt.

Der gefakte amerikanische Ausschnitt bei Three Times T war zu Beginn etwas kniffelig, aber wenn man einmal weiß, wie es geht, sind die Shirts ruck zuck genäht 🙂 Dazu habs eine Pumphose zum Herumlungern und – im Sinne des Partnerlooks – auch ein Shirt für den Papa (Cameraman aus der Ottobre 6/2015). Ein paar Beanies gabs noch als Draufgabe bzw. zur Resteverwertung.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich Blut geleckt habe und mir auch das nächte Heft, welches Mitte Jänner 2016 erscheint, ebenfalls wieder zulegen werde. Zum einen macht es als Schreibtischtäter Spaß, am Ende des eines Tages (oder viel mehr von ein paar Stunden) ein fertiges Werkstück in Händen zu halten. Zum anderen macht es das Mutterherz glücklich, wenn sich der Sohnemann über die coolen Designs der Stoffe freut… allerdings folgt jedesmal ein kleines Drama, wenn das Traktorshirt in die Waschmaschine muss 😉

Die Bezugsquelle meiner Stoffe kann ich übrigens sehr empfehlen… Stoff-ART, ein kleines, aber sehr sehr feines Geschäft, mitten in Linz (OÖ). Dort findet ihr eine super-freundliche Beratung und natürlich top ausgesuchte Stoffe (viele davon Ökotex-100 und GOTS-zertifiziert).