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Upcycling

Unterwegs mit Kind Upcycling

Radfahren lernen leicht gemacht!

21. April 2017
Rennfahrer

Vor ungefähr 1,5 Jahren (mit damals 1,5 Jahren 😉 ) bekam unser Zwerg sein erstes Rad. Ein gebrauchtes, aber schnittiges Laufrad. Obwohl er ein relativ großes Kind ist, mussten wir anfangs ein paar Zentimeter von der Sattelstange abflexen, weil seine Beinchen sonst nicht auf den Boden gereicht hätten. Vielleicht liegt es in den Genen (Opa und Oma fahren gern und viel Rad), hatte er schnell seine Liebe zum (Lauf-)Radfahren entdeckt. Seinen blauen Radhelm am Kopf, mit dem er aussah wie eine kleine blaue Schildkröte, düste er damit durch die Gegend… und der Mama wurde dabei regelmäßig Angst und Bange… die Rennfahrer-Gene hat er wohl auch mitbekommen 😉

Das erste „richtige“ Rad!

Vor kurzem feierte unser – mittlerweile gar nicht mehr so kleiner – Zwerg seinen dritten Geburtstag. Ein Fahrrad, „mit richtigen Pedalen“, stand ganz oben am Wunschzettel. Eigentlich durch Zufall – bzw. auf Empfehlung von Freunden – sind wir bei einem (übertragenen) Woom-Bike gelandet. Wie du weißt, bin ich ein etwas kritischer Geist, aber die Produktphilosophie hat mich überzeugt. Kinderleicht soll es sein und trotzdem Hightech wie bei den Großen?!? Geht das? Ja, das geht!



Was ist so besonders daran?

Seit einer knappen Woche parkt ein Woom 2 in unserer Garage (und musste auch über die Osterfeiertage mit zu sämtlichen Verwandtschaftsbesuchen). Perfekte Ergonomie und durchdachte Sicherheitsfeatures sind bei Woom-Bikes tatsächlich mehr als Marketingslogans. Der Rahmen ist besonders leicht, es ermöglicht einen aufrechte Sitzposition und die zwei Bremshebel (Rücktritt war gestern!) für kleine Hände sind leicht bedienbar. Die Mama war übrigens beruhigt, dass die Vorderbremse deutlich strenger eingestellt ist als die Hinterbremse 😉

Besonders wichtig auch der Lenkeinschlagbegrenzer (oder wie ich es anfangs nannte, „das schwarze Ding da an der Gabel“), der seinen wesentlichen Teil für unfallfreies Fahren beiträgt. Ganze 5,3 Kilogramm wiegt die blaue Rennmaschine (plus ein paar Gramm für den Fahrradständer).

Erste Fahrversuche

Das Gleichgewicht zu halten war für unseren Laufrad-Profi kein Thema mehr… das Aufsteigen mit Pedalen führte allerdings anfangs zu leichten Verwirrungen. Im Stand beide Füße auf die Pedale? Keine gute Idee… die schnelle Erkenntnis des Tages.

Nachdem Mama und Papa ihre Hausübungen gemacht haben (die Woom-Homepage gibt gute Tipps zum Erlernen des Radfahrens), war nach 15 Minuten alles geritzt… unser Kleiner Rennfahrer düste durch die Gegend. Weitere 15 Minuten später schaffte er es auch alleine aufzusteigen und wegzufahren.




Statt der Bremse mussten in den ersten Tagen weiterhin – à la Laufrad – die Turnschuhe herhalten. Mittlerweile hat er aber auch das schon ganz gut im Griff.

Ich habe nie und nimmer damit gerechnet, dass unser Zwerg so schnell Radfahren lernt und – wenn ich ihm zusehe – wechseln sich Stolz und leichte Anflüge von Panik ab. Er fährt tatsächlich… und fährt und fährt und fährt. Bis dato zum Glück ohne gröbere Vorkommnisse. Einzig die Schienbeine waren in den ersten Tagen fast so blau wie sein Rad, aber auch das gehört schon beinahe wieder der Vergangenheit an.

Was ist sonst noch besonders am Woom-Bike?

Woom ist auf Kinderfahrräder spezialisiert und deckt damit vom Laufrad bis zum rund 14-jährigen Jugendlichen alle Altersklassen ab. Neben der oben bereits genannten Ergonomie und Sicherheitsfeatures (genaue Details dazu findest du auf der Woom-Homepage) finde ich die Idee des „mitwachsenden Bikes“ genial. Woom bietet ein upCYCLING-System an, bei dem 40 % des Kaufpreises retourniert und für das nächstgrößere Rad angerechnet werden (Hand aufs Herz… nur zufriedene KundInnen wollen ein weiteres Rad der gleichen Marke… Zufriedenheit steht also im Fokus). Die zurückgegebenen Bikes werden aufbereitet und sind ausschließlich in Wien wieder zu kaufen. Tolle Idee, oder?!?

Wo kannst du die Bikes kaufen?

Die Bikes bekommst du bei ausgewählten Händlern in den Bundesländern und im Internet. Wenn du die Größe deines Kindes weißt (und davon gehe ich aus), kannst du bedenkenlos im Internet bestellen und musst dich auch nicht mit Zoll-Angaben auseinandersetzen. Der Zusammenbau ist übrigens genau so gut durchdacht wie der Rest. Ratz-fatz und das Bike ist einsatzbereit… wer will schon lange auf seinen Rennflitzer warten!?! Richtig… niemand!

Fazit

Wir sind begeistert… „kinderleicht radfahren“ ist tatsächlich möglich und dem aktuellen Woom 2 wird mit Sicherheit auch ein Woom 3 folgen! 🙂



woom - kinderleicht Radfahren


Dieser Artikel enthält Partnerlinks von Woom. Wenn du über diese Links einkaufst, unterstützt du Pfefferfrau. Dein Einkauf läuft selbstverständlich ab wie immer 😉




Unterwegs mit Kind Upcycling

Das hat Flair!

18. April 2017
Location_Flairmarkt_Hipphalle

Du bist ein kritischer Konsument? Du bist der Meinung, dass nichts alles gleich weggeworfen werden muss? Dann geht es dir vermutlich so wie den mittlerweile mehr als 30 AusstellerInnen des Gmundner F(l)airmarktes, der am 20. Mai 2017 bereits das zweite Mal stattfinden wird.

Was bitte ist ein F(l)airmarkt?

Erstens, eine geniale Idee, zweitens ein Markt mit Flair und drittens fair erzeugte Produkte. Das Ziel des F(l)airmarktes ist die Interaktion von KünsterInnen und KonsumentInnen zu fördern. Etwas Besonderes, in Zeiten, wo Gekauftes oft nur einen Klick entfernt ist. Das Flair bietet die tolle Gmundner Hipp-Halle… schau dir die Fotos an und du weißt, was ich meine 🙂

Die präsentierten und zum Verkauf stehenden Produkte entwickeln sich mit viel Herzblut der ProduzentInnen. Das ist nämlich eine der Hauptzutaten der qualitativ hochwertigen und oftmals sehr originellen Einzelstücke bzw. Kleinserien. Der Fokus liegt hier ganz klar auf Recycling und Upcycling. Ich finde es schön, wenn alten, gebrauchten Dingen neues Leben eingehaucht wird. Dabei entstehen oft ganz besondere Gustostückerl (siehe auch meinen letzten Blogpost „G’spechtlt„).

Wer organisiert dieses Event?

Eva Fernbach, die unter dem Label eva-k arbeitet, organisiert dieses Event in Zusammenarbeit mit dem KUNST:RAUM Gmunden. Und genau hier schließt sich der Kreis… ich habe nämlich Evas Werke in Linz entdeckt und versuche sie für den ein oder anderen Workshop bei uns im MÜK zu gewinnen. Deshalb an alle Interessierten: Nach Gmunden fahren, anschauen und fleißig Werbung für das schöne Mühlviertel machen! 😉

Wer ist dabei?

Am F(l)airmarkt findest du AusstellerInnen aus der Region Gmunden sowie aus Linz, Steyr und Wien.

Unter anderem:
http://www.salon-buntspecht.at (Genau! Das ist der von „G’spechtlt„!)
http://www.eva-k.at
http://www.ingridthallinger.at
http://www.atelierschnittig.com

Wenn du mehr wissen möchtest, besuch‘ doch den F(l)airmarkt schon vor dem 20. Mai auf der dazugehörigen Facebook-Seite.

Mit Kind und Kegel?

Von 14:00 -18:00 Uhr vom Eltern-Kind-Zentrum Altmünster dem Nachwuchs vermittelt, dass man aus Abfall tolle Sachen basteln kann. Für alle anderen gibt es die Gelegenheit defekte Elektrogeräte unter Anleitung zu zerlegen und zu reparieren. Pack deine alte Kaffeemaschinen, Nähmaschinen, Lampen und mehr ein und lerne, unterstützt durch Otelo, wie man sie wieder fit bekommt 🙂

Ist die Pfefferfrau auch dort?

Leider nein… an diesem Nachmittag löse ich nämlich das Muttertagsgeschenk für Mama und Schwiegermama ein (was es ist wird an der Stelle nicht verraten… Details gibt es nach dem 20. Mai 😀 ).

Ansonsten wäre ich dabei und würde mit meiner Kamera durch die HIPP-Hallo bummeln. Ich hoffe aber, dass der zweite F(l)airmarkt so viel Erfolg wird, dass er auch 2018 wieder stattfindet… und dann steh‘ ich in der ersten Reihe 🙂

Klein, aber fein Upcycling

G’spechtlt

11. April 2017
Salon_Buntspecht_01

Nachdem ich schon hunderte Male beim Salon Buntspecht in der Linzer Herrenstraße vorbeigegangen oder -gefahren bin, habe ich es heute endlich einmal geschafft, mich darin umzusehen. Die Illustratorin und Grafikerin Elle Ecker hat sich ganz spontan meiner angenommen und mir alle Fragen geduldig und ausführlich erklärt (ein großes DANKE dafür!).

Der Salon Buntspecht bietet handgemachte Produkte verschiedenster Art, liebevoll gestaltet von ausgewählten österreichischen Künstlerinnen und Künstlern. Du findest dort designte Grußkarten, selbstgemachtes Geschenkpapier, diverse Stempel, Kinderkleidung, selbstgestricktes für Erwachsene und Kinder, Bilder, Taschen, Schmuck und vieles mehr.

Besonders beeindruckt haben mich die vielen Upcycling-Ideen. Etageren aus alten Tellern, Bücher mit „Deckblättern“ aus alten Floppy-Disks, Taschen aus alten Schwimmflügerln und Luftmatratzen… um nur einige zu nennen!

Salon_Buntspecht_02

Belinda Jahn aka Frau Buntspecht bietet übrigens auch Kreativ-Workshops in ihrem Salon an. Das Programm findest du hier. Neben meiner Neugier war das ein weiterer Grund für meinen Besuch. Wer weiß, vielleicht gibts den einen oder anderen Workshop ja auch bald im MÜK-Haus in der Freistädter Samtgasse 😉

Zusammenfassend… wenn du Geschenke für deine Lieben suchst oder dich selber beschenken möchtest, dann bist du im Salon Buntspecht definitiv an der richtigen Adresse 🙂

DIY mit Kind Klein, aber fein Ostern Upcycling

Glückliche Hühner

5. März 2017
Glueckliche_Huehner

Die Faschingszeit ist vorbei, die Osterzeit steht vor der Tür. Bei uns hat die Osterdeko bereits Einzug gehalten… es sind bereits eine ganze Reihe glücklicher Hühner entstanden. Ganz artgerecht gehalten, sitzen sei bei uns auf Schränken und Regalen. Das Beste daran? Wir haben sie selber aus Stoffresten gemacht. Kinder können dabei nämlich ganz gut mithelfen… zum Beispiel beim Ausstopfen oder Beinchen flechten. Wenn sie größer sind, können sie die einfachen Nähte auch schon selber mit der Maschine nähen.

Selber machen?

Warum basteln wir Teile unserer Deko selber? Einerseits macht es Spaß, Dinge selber zu produzieren. Zeit für Mama und Kind, ohne dabei auf die Uhr zu sehen, ist mir im ganzen Alltagstrubel sehr wichtig. Anderseits ist es nachhaltiger und ressourcenschonender, selber aus Resten etwas zu gestalten. Aja… und außerdem sind unsere selbstgemachten Dinge kinder- und haustiersicher 😉

Upcycling statt Spenden?

Für die Hühner kannst du irgendwelche alten Stoffe verwenden… alte Tischtücher, Leintücher, Shirts, Röcke, Jeans, etc. Wohl in jedem Kleiderkasten tummeln sich viele Kleidungsstücke, die nicht (mehr) getragen werden. Sie sind aus der Mode, sie sind zu weit, sie sind zu eng oder sie gefallen einfach nicht mehr. Früher habe ich sie von einem Regal ins andere geräumt und irgendwann sind sie dann in der Altkleidersammlung gelandet. Fürs gute Gewissen…! Seit ich aber weiß, dass gut gemeint nicht unbedingt gut gemacht ist, habe ich eine andere Einstellung zu diesen „Rohstoffen“.

 

Fastenzeit ist für mich auch ein Stück „Konsum-Fastenzeit“. Deshalb gibt es in den nächsten Wochen ein paar Ideen zum Thema „Upcycling“. Eine kleine Bitte an der Stelle: Wenn du gute Ideen hast/kennst, freue ich mich über deine Nachricht oder einen Kommentar am Ende dieses Blogposts 🙂

Hast du so viel Zeit?

Diese Frage ist schnell beantwortet: Nein!

Zeit haben und Zeit nehmen sind für mich schon immer zwei unterschiedliche Dinge gewesen. Dieses Thema hat für mich etwas mit Wertigkeit zu tun und das hat sich – bedingt durch viele Recherchen – in den letzten Jahren ziemlich verändert. Ja, man kann alles kaufen. Ja, es ist weniger Aufwand und ja, meist ist es auch billiger (siehe meinen Blogpost bio…logisch!). Lustiger und sinnhafter ist allerdings Upcycling. Die Erlebnisse des gemeinsamen Gestaltens ist einfach unbezahlbar 🙂

Nähen Upcycling

Schon so groß?

28. Januar 2016
Kaputzenpulli "Toni" vergrößert

Kinderkleidung zu nähen macht Spaß. Es geht ziemlich schnell und es gibt sehr schöne Stoffe, egal ob Jersey, Sweat oder Popeline. Einziges Manko… die Kinder wachsen verdammt schnell 😉

Ende letzten Jahres habe ich einen Kaputzenpulli in Größe 86/92 genäht und mit Beginn des neuen Jahre ist der nicht mehr ganz so kleine Zwerg schon zu groß dafür. Die Ärmel sehen aus wie 3/4-Ärmel und auch die Länge des Shirts ließ sehr zu wünschen übrig. Was macht Mama also, wenn der Sohnemann am Bärenmuster hängt? Richtig… die Stoffreste heraussuchen und einfach ein bisschen adaptieren. Upcycling at its best!

Ich nahm also heute den zu kleinen „Toni“ (Schnittmuster von Fritzi & Schnittreif), die Stoffreste von Andrea Lauren’s „Camping Bear“ sowie einen einfärbigen orangenen Jersey von Lillestoff und machte mich an die Arbeit. Ursprünglich war der Schnitt hinten etwas länger, was ich heute adaptierte. Ich schnitt sowohl Ärmel als auch Vorder- und Rückenteil gerade ab und verlängerte mit den oben genannten Stoffen.Das Verlängern der Ärmel war aufgrund der Größe nicht ganz so einfach, aber machbar. Das Muster passt zwar nicht mehr 100% aufeinander, aber das habe ich in Kauf genommen. Wenn man es nicht weiß, fällt es vermutlich gar nicht mal auf 😉

Kaputzenpulli "Toni" vergrößert

Kaputzenpulli „Toni“ vergrößert

 

Kaputzenpulli "Toni" Originalgröße

Kaputzenpulli „Toni“ Originalgröße