Browsing Category

Kochen für Planlose

Kochen für Planlose

Wenn sich zwei treffen…

22. Mai 2017
Homecookies_02

Die Spargelzeit geht zu Ende, die Erdbeerzeit beginnt… die Homecookies haben unter dem Motto „Spargel trifft Erdbeere“ ein Esstischseminar im MÜK abgehalten. Mit Mama und Schwiegermama im Schlepptau habe ich mir erstmal ein „Esstischseminar“ von der Nähe angesehen. Mittendrin statt nur dabei, war unsere Devise.

Ein zum Thema perfekt passender Tisch hat uns an diesem Abend erwartet. Ganze 17 Personen waren für dieses Esstischseminar angemeldet… Spargel und Erdbeere kommen offenbar gut an 😉

Was ist ein „Esstischseminar“?

Essen und von den KöchInnen lernen steht im Mittelpunkt von einem Esstischseminar. Das Beste… wir haben auch die Rezepte in ausgedruckter Form mitbekommen. Das eine oder andere haben wir herausgeschmeckt, manche Tüpfchelchen auf dem „i“ allerdings erst in den Rezepten entdeckt. Mal ehrlich… hast du schon einmal Knoblauch in Schlagobers aufgekocht? Ich auch nicht, aber ich habe gelernt, warum das Sinn macht 😉

Das Menü

Homecookies_01

Die Homecookies

„Wenn sich zwei treffen“, gibt das eine oft wunderbare Kombination… das gilt nicht nur für Spargel und Erdbeere sondern auch für eine Lehrerin und eine Mitarbeiterin einer Versicherung. Doris Kalchgruber und Christine Baumgartner, sind jahrelange Freundinnen und haben aus Liebe zum Kochen die Homecookies gegründet. Sie veranstalten nicht nur Esstischseminare sondern können auch für Agapen, Buffets und ähnliches gebucht werden. Auch wenn du Leuten einladen, aber nicht kochen möchtest, bist du bei den Homecookies richtig. Sie übernehmen das ganze Programm von der Menüplanung, über den Einkauf bis hin zum Kochen (in deiner Küche). Aufräumen ist übrigens auch im Preis inkludiert 😉

Fazit

Wir haben sehr gut gegessen und viel gelernt. Die Homecookies haben sich – trotz der 17 zu bekochenden Gäste – nicht in der Küche versteckt sondern uns die Rezepte erklärt und uns den ein oder anderen Trick verraten. Ich habe übrigens gar nicht gewusst, wie lecker ganz gewöhnlicher Erdäpfel-Stampf schmecken kann!

Wo sind die Fotos vom Essen?

Tja… ich finde es unhöflich, jemanden einzuladen, um dann bei jedem Gang das Handy zu zücken und loszufotografieren. Nichts desto trotz… es sah verdammt lecker aus und schmeckte auch so 🙂

Noch ein kleiner Tipp…

Die Esstischseminare, die zu verschiedensten Themenschwerpunkten laufend im MÜK stattfinden, können auch verschenkt werden 😉

 

#nachgekocht Rezept vegan

Veganes Schokomousse

25. Februar 2017
20170225_Schokomousse_vegan

In meiner Jugend gab es Kettenbriefe… jetzt gibt es Quergekocht. Ja, im Ernst… funktioniert ähnlich 😉

Letztes Jahr haben wir Quergekocht, das Freistädter Kochbuch von Sascha und Foxi, mit tollen Fotos von Flora Kainmüller, für Freunde als Weihnachtsgeschenk besorgt. Beim Einpacken habe ich kurz durchgeblättert und beschlossen… das müssen wir auch haben. Tja, und als es unsere Freunde ausgepackt haben, sorgte das für einige Lacher… weil auch sie dieses Kochbuch bereits hergeschenkt und ebenfalls beim Einpacken beschlossen haben, es zu kaufen. Das Christkind hatte dieses Jahr ins Schwarze getroffen 🙂

Nach dem Motto #quergekocht #nachgekocht habe ich nun erstmals das vegane Schokomousse als leckere Nachspeise ausprobiert. Pfefferfrau kocht damit erstmals ganz bewusst vegan… wer hätte das gedacht 😉

Zutaten

400 g Seidentofu
200 g vegane Schokolade
50 g Zucker
Rum (bzw. in der Kinderversion… Rumaroma)

Zubereitung

Schokolade im Wasserbad schmelzen, Seidentofu, Zucker, Rum(aroma) gut vermischen und geschmolzene Schokolade zugeben. Ab in die Gläser und für ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.

Anders als im Kochbuch, habe ich keine Fruchtsauce dazu serviert sondern das Mousse mit selbstgemachtem Orangengelee und Orangenfilets serviert. Dieses Jahr ist das Gelee übrigens tatsächlich Gelee geworden und nicht wie im Vorjahr Orangensirup.

Tipp: Wenn du die Kombination von süß und scharf magst, kannst du auch die Bio-Chilisauce „Schokolade“ von der Mühlviertler Chili-Manufaktur – je nach Lust und Laune – entweder unterrühren oder als „Topping“ verwenden.

Noch ein Tipp: Probiere auch unterschiedliche Schokoladen aus… das Ergebnis variiert damit!

Spoiler-Alarm: Das zweite Quergekocht Kochbuch ist gerade in Arbeit… ich bin schon gespannt!

Kochen für Planlose Rezept

Hühnerfleisch süß-sauer

19. Februar 2017
20170219_Huehnerfleisch_suess_sauer_scaled

Vielleicht kannst du dich noch erinnern… im Advent habe ich über das „Mühlviertler Feuerzeug“ geschrieben. Damals habe ich auch Rezepte versprochen. Tja, auch wenn der Blogpost schon eine Weile her ist, habe ich es nicht vergessen! 😉

Zutaten

800 g Bio-Hühnerfleisch
1-2 Pkg Wokgemüste (tiefgekühlt)
1/2 Ananas in Stücken (ggf. aus der Dose)
Bio-Kokosöl

4 EL Apfelessig
3 EL Honig
1 TL Salz
2 EL Sojasauce
1 EL Kartoffelstärke (oder Maisstärke)
2 EL Tomatenmark
1-2 TL Paprikapulver
Bio-Chilisauce nach Belieben (ich verwende meist Zwetschke oder Mango)

Reis
Suppenwürze (Gemüse, ohne Glutamat)

Zubereitung

Hühnerfleisch in Kokosöl im Wok scharf anbraten, anschließend in eine Schüssel geben und beiseite stellen. Gemüse und Ananas im Bratenrückstand anbraten. Fleisch wieder zugeben und etwas ziehen lassen. Für die Marinade Apfelessig, Honig, Salz, Sojasauce, Stärke, Tomatenmark, Paprikapulver und Chilisauce gut verrühren und unter die Fleisch-Gemüse-Mischung heben.

Tipp: In der kindergerechten Version zweige ich einfach einen Teil ab und mische die Chilisauce erst in die Erwachsenenportionen. Als Beilage schmeckt uns am besten Reis.

Ergebnis

Ein schnelles, leckeres und gesundes Essen! Ich mache immer etwas mehr davon, portioniere den Rest und somit haben wir schon das perfekte Mittagessen fürs Büro 🙂

Apfelessig von den Essigmacherinnen und Chilisauce von der Mühlviertler Chili-Manufaktur kannst du übrigens ganzjährig im MÜK-Haus beziehen!

Kochen für Planlose Rezept

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein…

6. November 2016
Jourgebäck

Kurz vor meinem 20jährigen Matura-Treffen habe ich in meinem Elternhaus den Fundus meiner alten Schulsachen durchgesehen und Teile davon entsorgt. Beim Stöbern wurden einige schöne Erinnerungen wieder wach. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht! Auf alle Fälle fand ich einen alten Schatz, nämlich die alte Kochmappe… mit einer Vielzahl an Rezepten, die mich an lange, lustige, teilweise zur Verzweiflung bringende Koch(nachmit)tage erinnerten. Ein paar dieser Rezepte habe daraufhin wieder ausprobiert, was die Erinnerungen noch verstärkte. Eine schöne Reise in die Vergangenheit, von der ich in nächster Zeit ein paar Mitbringsel mit dir teilen möchte 🙂

Jourgebäck à la „Schulzeit“

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein… trotzdem zahlt sich frisch gebackenes Brot immer wieder aus 🙂

Seit meinem Versuch werden diese kleinen Weckerl bei uns immer mal wieder gebacken. Es geht schnell, schmeckt lecker und hat für Kinderhände die perfekte Größe. Besonders gut schmeckts beim sonntäglichen Brunch oder – speziell in der Herbstzeit – zu Suppen.

Zutaten

800 g Dinkelvollmehl
40 g Teebutter
0,5 l Milch
1,5 Pkg. Trockengerm
15 g Honig
Salz
Brotgewürz (ich verwende gerne das Bergkräuter-Brotgewürz)

1 Ei zum Bestreichen
Mohn, Sesam, Leinsamen zum Bestreuen

Zubereitung

Mehl, Trockengerm, Salz, Brotgewürz durchmischen. Honig zugeben, Milch und darin geschmolzene Butter mit den trockenen Zutaten mischen (Achtung: Milch darf nur lauwarm sein). Die Masse so lange kneten, bis ein Teig mit seidiger Oberfläche entsteht. Im Bedarfsfall noch etwas Mehl oder Milch zugeben. Zudecken und an einem warmen Ort rasten lassen.

Nachdem Rasten den Teig in kleine Stücke teilen, Rollen formen und Jourgebäck flechten. Eine Anleitung dazu, findest du <hier>.

Erneut rasten lassen, anschließend mit verrührtem Ei bestreichen und – ganz nach Belieben – mit Mohn, Sesam und/oder
Leinsamen bestreuen.

Bei ca. 180°C Ober-/Unterhitze oder ca. 165°C Heißluft backen. Unbedingt eine Schüssel Wasser ins Rohr stellen, dann wird das Gebäck nicht trocken.

Ergebnis

Ja, es ist kein Sauerteig-Rezept, aber es schmeckt uns trotzdem sehr gut und man weiß, welche Zutaten enthalten sind.

Zudem ist es wirklich schnell gemacht… das ist ganz praktisch, wenn sich kurzfristig Besuch ankündigt oder man vergessen hat, Brot einzukaufen (ja, auch das kam schon mal vor 😉 ). Der Geruch von frisch gebackenem Brot zieht dabei durchs Haus… ein Hoch auf offenes Wohnen!

Viel Spaß beim Backen! 🙂

 

Der Beitrag ist auch zu lesen auf Create in Austria.

Rezept

Hast du all deine Zwetschken beisammen?

13. Oktober 2016
Becherkuchen_mit_Zwetschke

Zwetschke oder Zwetschge… lt. Duden sind beide Schreibweisen zulässig. Im Prinzip ist es auch egal, hauptsache sie schmecken… und das tun sie heuer definitiv! Die Bäume tragen – zumindest in unserer Region – reichlich und die Früchte sind schön süß.

Die Zwetschke ist bei uns schon lange bekannt und bereits in der Antike zählten die alten Römer auf ihre verdauungsfördernde Wirkung. Auch werden sie sehr gerne gegessen… entweder roh, direkt vom Baum oder in Form von Kuchen, Powidl, Strudeln, Röstern und vor allem Knödeln! Zum Trinken gibts leckeren Zwetschkensaft… ebenfalls schon lange ein Klassiker in der österreichischen Küche.

Zwetschke oder Pflaume?

Hast du dich auch schon einmal gefragt, was der Unterschied zwischen Zwetschken und Pflaumen ist? Die bei uns bekannte Zwetschke ist eigentlich eine Unterart der Pflaume. Sie sind – im Gegensatz zu den Pflaumen – kleiner und haben eine länglichere Form. Die Furche, die die beiden Hälften der Frucht unterteilt, ist bei der Pflaume wesentlich deutlicher ausgeprägt.

Bei Zwetschken lässt sich auch der Kern meistens wesentlich leichter entfernen. Darüber hinaus enthalten sie weniger Wasser, was speziell beim Backen ein großer Vorteil ist.

Pflaumen kannst du sehr gut zu Pflaumen-Crumble verarbeiten. Das geht sehr schnell und ist bei Jung und Alt beliebt. Das Rezept habe ich vor einiger Zeit schon einmal #nachgekocht… du findest den dazugehörigen Blogeintrag <hier>.

Falls du aber Zwetschken zur Hand hast und ein schnelles Rezept brauchst, dann habe ich heute eines für dich!

Becherkuchen mit Zwetschken

Wenns schnell gehen muss, dann ist bei uns der Becherkuchen ganz beliebt. Man kann damit eigentlich die meisten Obstsorten gut verarbeiten… im Herbst sind es aber meistens Zwetschken 🙂

Zutaten

3 Eier
1 Becher Joghurt
1 Becher Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker
3/4 Becher Öl
1 Becher glattes Mehl
1 Becher griffiges Mehl
1 Pkg. Backpulver
ca. 500 g Zwetschken

Info: 1 Becher entspricht 250g!

Zubereitung

Eier, Joghurt, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Das Öl langsam zugeben, dabei gut rühren. Mehl (glatt und griffig) unterheben, In eine befettete und bemehlte Tortenform gießen, mit Zwetschken belegen. Ab ins Rohr und bei ca. 160 Grad (Ober- und Unterhitze) ungefähr eine Stunde backen (Nadelprobe machen!).

Dieses Rezept ist bei uns auch deshalb so beliebt, weil auch schon Kleinkinder beim Backen sehr gut mithelfen können. Gibts etwas schöneres, als den Inhalt der Becher in die Rührschüssel zu kippen und die Zwetschken abschließend darauf zu verteilen? Definitiv besser als Sandspielen 😉

Ergebnis

Nun ja, wie schon erwähnt, ist das Rezept bei uns immer wieder gerne gekocht. Es ist einfach, schmeckt und das Mithelfen ist für Kinder sehr gut möglich.

Tipp: Der Rest des Kuchens landet bei uns auch im Tiefkühlschrank. Das kannst du stückweise oder aber auch im Ganzen/der Hälfte, wie auch immer, machen.

 

 

Rezept

Kürbis – rund und g’sund!

5. Oktober 2016
Kuerbisrisotto

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Früher als das „Essen armer Leute“ gebrandmarkt, hat es dieses Gemüse, mit all seinen verschiedenen Sorten, zum Glück wieder Einzug in viele Küchen gehalten. Vorspeisen, Suppen, Haupt- und Nachspeisen, von pikant bis süß… alles lässt sich damit zubereiten.

Rund und g’sund!

Kürbisse sind übrigens nicht nur sehr schmackhaft sondern auch überaus gesund! Die darin enthaltenen Beta-Carotinoide (eine Vorstufe zum Vitamin A, Retinol), reduzieren Oxidationsprozesse, regulieren das Zellwachstum und unterstützen das Immunsystem. Die antioxidative Wirkung beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, soll vor Krebserkrankungen schützen und wirkt entzündungshemmend.

Schnelle Küche

Die gesunde Küche muss nicht immer lange dauern. Rund um das Thema Kürbis gibt es viele Rezepte, welche sich ratz-fatz nachkochen lassen.

Kürbiscremesuppe

Zutaten:

Zwiebel
Kürbis (z.B. Muskat, Butternuß, …)
Gewürze (Salz, Pfeffer, Muskatnuss)
Gemüsefond
Öl
ev. Schlagobers (süße Sahne)

Zubereitung:

Öl erhitzen, Zwiebel zugeben und glasig werden lassen.
Kürbiswürfel zugeben, kurz mitrösten.
Mit Gemüsefond aufgießen bis die Kürbisstücke bedeckt sind,
köcheln lassen, bis die Kürbisstücke weich sind.
Mit dem Stabmixer pürieren, würzen und ggf. Schlagobers unterrühren.

Kürbisrisotto

Zutaten:

Öl
Zwiebel
Risotto-Reis (ca. 320 g roh für 4 Personen)
Gemüsefond
Kürbisstücke
Gewürze (Pfeffer, Muskatnuss), Kräuter (Petersilie)
Parmesan

Zubereitung:

Zwiebel in Öl glasig werden lassen,
Risotto-Reis beigeben und unter rühren glasig werden lassen.
Kürbisstücke beigeben, mit Gemüsefond aufgießen (Kürbis und Reis müssen mit Flüssigkeit bedeckt sein)
Unter Rühren so lange kochen, bis der Reis weich ist. Dabei immer wieder mit Gemüsefond aufgießen.
Mit Gewürzen und Kräutern abschmecken und so viel Parmesan unterheben bis das Risotto sämig ist.

Tipp: Wenn keine Kinder mitessen, kannst du auch etwas Weißwein zum Aufgießen nehmen!

 

Auch außerhalb der Küche ein Gewinn!

Und wenn dir beim Kochen ein paar Kürbisse übrig bleiben, dann kannst du daraus eine tolle Herbstdeko basteln. Eine tolle Anleitung dazu gabs bereits im Vorjahr bei Doris von Mit Liebe gemacht. Vorbeischaun‘ zahlt sich aus!

#nachgekocht

Wenn dich der Hafer sticht!

2. Oktober 2016
Nackthafer_Schokocreme

In unserem wöchentlichen Biokistl fand ich diese Woche ein Kundengeschenk. Ein Sackerl Nackthafer. Nun ja… zum Glück hat der Lieferant mitgedacht und gleich zwei Rezepte dazu gelegt. Nackthafer-Schokocreme… klang gut, die Zutaten hatten wir zuhause, also wurde wieder einmal #nachgekocht.

Was ist Nackthafer?

Nachdem ich zweimal gelesen habe, war ich überzeugt davon, dass dieses Getreide tatsächlich Nackthafer heißt. Das Resultat meiner Recherche war, dass er offensichtlich ziemlich gesund ist. Hafer enthält viel Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Pantothensäure, Eiweiss, Kieselsäure, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Mangan, Zink, Eisen, Fluor, Vitamine B1, B2, B6, E sowie das seltene Biotin (Vitamin H).

Erstaunlicherweise ist der Fettgehalt releativ hoch, wobei der Anteil von ungesättigten Fettsäuren mit rd. 80 % relativ hoch ist. Darüber hinaus hat Hafer wenig Klebeeiweiß (wenn du eine Glutenunverträglichkeit hast, weißt du vermutlich, warum das wichtig ist).

Nackthafer hat seinen Namen davon, dass er nur locker in die Deck- und Vorspelze eingehüllt ist… also tatsächlich beinahe ein Nackerbatzl ist 😉

Zutaten

150 g Nackthafer
3 EL Mehl
2 EL Kakaopulver
1 Prise Salz
1/4 TL Zimt (gemahlen)
1/4 TL Vanillepulver (Vanillezucker tuts aber auch)
150 ml Wasser
75 g Honig
75 g Butter

Zubereitung

Den Hafer am Vorabend in rd. 300 ml Wasser einweichen. Nächsten Tag wird im Einweichwasser für ca. 30 Minuten weichkochen. Mehl, Kakaopulver, Gewürze vermischen. Wasser, Honig, Butter in einem Topf erwärmen (solange, bis das Fett geschmolzen ist) und über die Trockenmischung gießen. Gut vermischen und den Nackthafer untermischen.

In Gläser füllen und ab damit in den Kühlschrank.

Das Ergebnis

nackthafer_schokocreme_02Sagen wir mal so… es war eine interessante Erfahrung, Getreide in eine süße Nachspeise zu packen. Die Schokocreme blieb eher Sauce, aber diese war sehr sehr lecker. Der Nackthafer hätte da aber gar nicht unbedingt mit ins Glas gebraucht… unser Junior sah das übrigens genau so. Er hat die einzelnen Getreidekörner rausgesucht und ließ die Schokocreme/-sauce schmecken.

Fazit: Ohne Nackthafer ist das Rezept definitiv wert, #nachgekocht zu werden (schmeckt sicher super zu Vanilleeis!). Den Hafer selber belassen wir lieber als Beilage für pikante Gerichte 😉

#nachgekocht

Pflaumen Crumble #nachgekocht

24. August 2016
#nachgekocht by Pfefferfrau

Wieder ein #nachgekocht Rezept… und lustigerweise wieder aus der Biokiste. Nun ja, es bietet sich auch an, wenn die Rezepte jede Woche ins Haus flattern.

Das Rezept

Nach der griechischen Moussaka aus der Vorwoche wars diesmal eine Nachspeise, die ich für #nachgekocht ausgewählt habe. Pflaumen Crumble… klingt doch lecker, oder?!?

Rezept: Kundenbrief KW32, Biohof Achleitner

Rezept: Kundenbrief KW32, Biohof Achleitner

Den restlichen Kundenbrief, mit noch weiteren Rezepten, findest du <hier>.

Die Zubereitung

Die Zubereitung bedarf eigentlich gar keiner separaten Überschrift… so schnell wie das ging! Lediglich ein kleiner Tipp: Pflaumen Crumble gelingt nicht nur im Backrohr gut… in der Grillsaison kann es auch perfekt am Griller zubereitet werden!

Das Ergebnis

Enttäuschend! Nein… nicht der Pflaumen Crumble… sondern die Tatsache, dass die hungrige Meute mein Endergebnis so schnell verschlungen hatte, dass ich es nicht mehr fotografieren konnte 😀

Deshalb bleibts leider nur bei einem „Vorher“-Foto. Ich habe die Pflaumen mit Schlagobers serviert… beim  nächsten Mal (ja, das wird es sicher geben!) werde ich es mit Vanilleeis probieren. Wenn ich dann schneller am Auslöser bin, werde ich das „Nachher“-Foto gerne nachreichen! In der Zwischenzeit… MAHLZEIT!

#nachgekocht

Moussaka

21. August 2016
#nachgekocht by Pfefferfrau

Was soll ich denn heute kochen? Im Endeffekt bleibt es doch immer die gleiche Anzahl von Gerichten, die auf den Tisch kommen. Schon oft habe ich mir vorgenommen, das zu ändern. Vieles habe ich schon ausprobiert, manches ist schief gegangen, aber der Großteil fand den Weg in unser Familienkochbuch. Warum also nicht einmal darüber schreiben, was auf der Suche nach neuen, familientauglichen, schnell nachkochbaren Rezepten so passiert 😉

Wie du schon der Überschrift entnehmen kannst, gehts in diesem Blogpost um den Versuch griechisches Moussaka nachzukochen. Viele kennen Moussaka aus dem Urlaub in Griechenland. Wusstest du aber, dass dieses Auflaufgericht seinen Ursprung eigentlich im arabischen Raum hat? Es gibt dutzende unterschiedliche Rezepte (mit auch unterschiedlichen Zutaten), welche sich verschiedensten Ursprungsregionen zuteilen lassen!

Das Rezept

Das von mir gewählte Rezept fand ich im Kundenbrief (KW31) meiner Biokiste. Es schien mir einfacher (in Bezug auf die Kochdauer sowie Menge von Zutaten) zu sein und deshalb habe ich es für #nachgekocht ausgewählt.

Griechisches Moussaka (Rezept: Kundenbrief KW31, Biohof Achleitner)

Griechisches Moussaka (Rezept: Kundenbrief KW31, Biohof Achleitner)

Den gesamten Kundenbrief habe ich <hier> für dich verlinkt.

Die Zubereitung

Die Kartoffel kochen praktisch von selber, die restlichen Schritte gehen rasch von der Hand. Die Bechamel ist keine Hexerei (vor allem, wenn du schon öfter mal Lasagne zubereitet hast).

Der einzige Fehler, den ich gemacht habe, war, ein bisschen zu wenig zu würzen. Das Gericht verträgt definitiv eine Menge an Kräutern und Gewürzen. Nun ja… es war trotzdem sehr lecker und beim nächsten Mal wird hier einfach noch ein bisschen zugelegt 😉

Das Ergebnis

Ich war beim ersten Versuch gleich so mutig, die doppelte Menge zu kochen. Diese Entscheidung hat sich definitiv ausgezahlt. Die Portionen lassen sich nämlich gut aufbewahren und sparen an einem anderen Tag „Kochzeit“… schließlich will der Sommer genossen werden 🙂

#nachgekocht by Pfefferfrau

#nachgekocht by Pfefferfrau

Ach ja…

da wär‘ noch etwas! Sharing is caring! Ich danke dir fürs fleißige Klicken, Teilen und Kommentieren meiner Beiträge!

Hast du Ideen, welche Rezepte einen Versuch Wert sind #nachgekocht zu werden? Drop a message! 🙂

Kochen für Planlose

Fang den Sommer ein!

16. August 2016
201608_Marmelade

Selbstgemachtes schmeckt einfach besser, deshalb fange ich jedes Jahr ein Stück vom Sommer ein 🙂
Sofern die Kinderhände ein paar Erdbeeren, Brombeeren, Ribisel, Himbeeren zum Pflücken übrig lassen, mache ich daraus Marmeladen… für den eigenen Verbrauch, aber auch als nettes Mitbringsel für Familie und Freunde.

Mir macht nicht nur das Einkochen, sondern auch das Verzieren der Gläser Spaß. Wenn diese dann in Reih und Glied im Vorratsschrank stehen, sieht das aus, wie damals bei Oma. Somit konserviere ich nicht nur ein Stück Sommer, sondern auch ein Stück meiner Kindheit… beides schön 🙂

Wusstest du, dass die Idee des Einkochens schon um das Jahr 1700 herum existierte? Damals blieb es jedoch beim Laborversuch und erst als Napoleon Bonaparte Mittel und Wege suchte, um Nahrungsmittel (speziell für Kriegszeiten) haltbar(er) zu machen, wurde es quasi neuentdeckt. Der französische Konditor und Erfinder Nicolas Appert sicherte sich damit 1810 den Preis von 12.000 Goldfranken, welchen Napoleon dafür aussetzte. Eine gute Idee also, welche Jahrhunderte später noch in vielen Haushalten ihre Verwendung findet. Eine gute Idee auch deshalb, weil auf natürliche (z.B. Zucker) oder physikalische (z.B. Luftabschluss) Lebensmittel konserviert werden. Es braucht also keiner chemischen Konservierungsstoffe… da schmeckts doch gleich doppelt, oder? 😉

Das Foto in diesem Beitrag zeigt die heurige Marmelade aus schwarzen Ribiseln und Äpfeln. Äpfel gebe ich deshalb dazu, dass  die Säure der schwarzen Ribisel nicht überhand nimmt. Mein leckerer Beitrag zum gemütlichen Urlaubsfrühstück!