Nachhaltigkeit

So eine Flasche!

Ich bin seit jeher eine leidenschaftliche Wassertrinkerin (nun ja… Wasser und Kaffee… aber dieser besteht ja zum Großteil auch aus Wasser 😉 ). Wenn ich unterwegs bin, kugelt eigentlich immer die obligate 0,5 l PET-Flasche in meiner Hand- oder Arbeitstasche herum. In den Vorlesungspausen wĂ€hrend des Studiums war ich eine der vielen, die sich ein und die selbe Flasche immer und immer wieder mit Leitungswasser auffĂŒllten. Das sparte ĂŒber die Jahre hinweg die eine oder andere Tonne PlastikmĂŒll… mindestens! 🙂

WĂ€hrend es fĂŒr uns ein StĂŒck NormalitĂ€t ist, Wasser aus der Leitung zu trinken, ist es fĂŒr 783 Millionen Menschen weltweit undenkbar. Eine wertvolle Ressource also, welche noch zusĂ€tzlich an Wichtigkeit gewinnt, wenn man bedenkt, dass viele sogar an den Folgen von verunreinigtem Wasser ihre Leben verlieren. Nicht umsonst spricht man bei Wasser vom „Quell des Lebens“.

Übrigens… jĂ€hrlich werden rund 30 Millionen Dollar fĂŒr Wasserflaschen ausgegeben… dem gegenĂŒber stehen – lt. SchĂ€tzungen der Unitied Nations – 10 Millionen Dollar um das weltweite Trinkwasserproblem zu lösen. Hier liegt der Hase also definitiv im Pfeffer!

Die Frauen und das Wasser

Eine komische Überschrift? Nicht wirklich, wenn man bei „The Water Project“ liest, dass 2/3 der MĂ€dchen unter 15 Jahren die Aufgabe haben, Wasser zu holen (so ein Wassercontainer wiegt ĂŒbrigens rd. 20 kg). In der PubertĂ€t verlassen sogar viele MĂ€dchen deshalb die Schule, weil es dort kein Wasser und ausreichende SanitĂ€ranlagen gibt.

Ein Hinweis darauf, dass auch die Bildung, vor allem von MĂ€dchen und jungen Frauen, von sauberem Wasser beeinflusst wird. Traurig, oder?

SoulBottle, was ist das?

Beim Schreiben meines Blogposts Kein Entkommen? (darin kannst du lesen, warum ich PET-Flaschen kritisch sehe) bin ich zufĂ€llig auf SoulBottles gestoßen. Ein mittels Crowdfunding finanziertes Projekt, das stylische, völlig plastikfreie Trinkflaschen hervorgebracht hat. „YEAH zu Leitungswasser“, das kann ich in unseren Breiten nur unterstreichen. FĂŒr jede gekaufte Flasche geht auch € 1 Euro an Projekte rund um sauberes Leitungswasser.

Als ich das erste Mal im Impact Hub Vienna war, gab es dort ganz herkömmliche 1-Liter-Flaschen, mit denen die Seminarteilnehmer mit Leitungswasser versorgt wurden. Eine top-Idee, wie ich damals fand. Mittlerweile ist der Impact Hub Vienna auf den Soulbottle-Zug aufgesprungen. Daraus ist… ach, seht doch einfach selber, was daraus entstanden ist: SoulBottle-Competition

ABER…

… ja, trotz meiner Begeisterung gibt es hier auch ein kleines Aber. Glasflaschen sind toll… außer man hat kleine Kinder. Wenn man es plastikfrei will, gibt es Edelstahlflaschen als gute Alternative. In der Wespenzeit jedoch aus meiner Sicht mit (Klein-)Kindern gar nicht so ungefĂ€hrlich. Aus diesem Grund bin ich hier noch weiter auf der Suche… hast du vielleicht einen Tipp? Ich wĂŒrde mich freuen!

 

WeiterfĂŒhrende Links

http://www.unwater.org/statistics/en/

http://www.unwater.org/water-cooperation-2013/water-cooperation/facts-and-figures/en/

https://thewaterproject.org/water-scarcity/water_stats

https://www.soulbottles.de/story/soulbottles/

http://vienna.impacthub.net/

Kein Entkommen?

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1 Comment

  • Reply Doris 10. August 2016 at 9:15

    Ich hab seit Jahren einen „Emil, die Flasche“ – fĂŒr Kind eine kleinere dazu. Die sind aus Glas, haben aber einen „Schutzmantel“, der hat schon so einiges abgefangen! Und man kann die Flasche leicht rausziehen und gucken, ob sich eh kein Tierchen “ reinverirrt“ hat…

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